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1 Tag, 4 Azubis, 1 Ausbildung

Hier sind wir wieder, die S-Blogger. In unserem zweiten Beitrag geht es um einen Tag in unserer Ausbildung. Jeder von uns war in einem anderen Bereich tätig und bringt euch nun seine gemachte Erfahrung näher.

 

Mein Tag als…

 

…Privatkundenberater

Mein Tag im Privatkundenbereich beginnt um 8.30 Uhr. Nach zwei Wochen Berufsschule wollte ich mein erlerntes Wissen nun auch in der Praxis anwenden. Da Donnerstag war, startete mein Arbeitstag mit einer Teamrunde mit allen Kollegen des Standortes. Wie können wir die Kundenbeziehung weiter fördern, was gibt es zu verbessern? Das waren dieses Mal die Gesprächsthemen bei einem frischen Morgenkaffee. Nach der Besprechung plante ich zusammen mit meinem Ausbilder meinen persönlichen Tagesablauf.

 

Privatkundenberater

Zur Öffnung um 9.30 Uhr stand ich am Empfangsplatz und begrüßte die ersten Kunden. Es war zwar viel zu tun, aber das macht gerade Spaß, wenn man den Kunden selbstständig helfen kann. Zum Beispiel ihnen die IBAN-Nummer zu erklären oder ihnen bei einer elektronischen Überweisung zur Seite zu stehen. Nach meiner Pause am Nachmittag kam ein langjähriger Kunde meines Ausbilders zu einem Beratungsgespräch. Diesen Termin hatte ich mir schon vor drei Wochen in meinen Kalender eingetragen, daher war ich sehr gespannt. Es war ein sehr angenehmes Gespräch für mich, in dem ich auch für meine eigenen Kundengespräche einiges mitnehmen konnte.

Als ich das erste Mal an diesem Tag auf die Uhr schaute, war es schon fast 15 Uhr, also kurz vor Schließung. Die Zeit ist wieder wie im Flug vergangen. Erneut war es ein Tag mit viel Arbeit, einer Menge Input, aber auch viel Spaß.

 

…Seminarteilnehmer

Wie bei jedem Seminar in der Zentrale tauschten wir zu Beginn, um 9 Uhr, unsere Erfahrungen gemeinsam mit unserer Ausbilder aus. Das große Thema dieses Mal waren vermögenswirksame Leistungen (VL). Mit viel Praxisbezug und kurzen Präsentationen von uns durchliefen wir die Theorie bis um 12 Uhr, dann war Mittagspause. Ich saß wieder mit meinen Mit-Azubis in dem Betriebsrestaurant und ließ mir mein Mittagessen schmecken.

 

Seminar

Auf dem Weg nach oben fragte ich, womit wir nun fortfahren würden. Es waren Rollenspiele, in denen wir VL-Beratungen  übten. Gemeinsam haben wir die Gespräche ausgewertet und uns Tipps für die Praxis gegeben. Es war wieder eine sehr lockere und lustige Atmosphäre, in welcher das Lernen nicht zu kurz kam. Alles in allem fand ich den Tag sehr unterhaltsam. Nach netten Verabschiedungsworten von unserer Ausbilder schickte sie uns in den wohlverdienten Feierabend.

 

…Firmenkundenberater

Seit anderthalb Jahren bin ich in der Ausbildung. Für mich und wahrscheinlich auch viele andere Azubis ist es immer aufregend, einen neuen Bereich kennenzulernen. Jetzt bin ich für vier Wochen im FirmenCenter eingesetzt.

Der Tag startete mit einem Unternehmerfrühstück mit Geschäftsführern aus der Region Berlin-Wilmersdorf. Dabei gaben verschiedene Experten Tipps und Ratschläge rund um das Thema Existenzgründung und Nachfolge. Anschließend ging es auch gleich an der Seite meiner Ausbilder in ein Kundengespräch. Ich stellte fest, dass es in diesem Gespräch um viele Aspekte ging, die im Privatkundenbereich keine Rolle spielen, wie z.B. Unternehmensplanung und -finanzierung. Gegen Mittag ging ich zusammen mit einem Kollegen zur Pause. Das große Gesprächsthema im Pausenraum war die Fußball-WM in Brasilien und das damit verbundene Tippspiel.

 

Firmenkundenberater

Danach erhielt ich von meiner Ausbilder einige Informationen für unseren nächsten Kundentermin, welcher außer Haus stattfinden sollte. Das war ein besonderes Erlebnis, Kunden zu besuchen und nicht umgekehrt. Zurück in der Filiale haben wir den Termin nachbereitet und sind dann in den wohlverdienten Feierabend gestartet. Ich bin gespannt, was ich in den nächsten Tagen noch lernen und erleben werde.

Mein Fazit: Es ist sehr abwechslungsreich und interessant, besonders die Erfahrung wie und in welchem Umfang Unternehmen beraten werden. Ich konnte z.B. den kompletten Weg einer Finanzierung nachvollziehen. Vom ersten Beratungsgespräch, über den Antrag, bis hin zur Auszahlung – es ist alles dabei.

 

…Berufsschüler

6.50 Uhr – Einstieg in die S-Bahn, und wieder mal die Erkenntnis, dass vier Stunden Schlaf nicht ausreichen. Aber egal, eine Fußball-WM ist eben nur alle vier Jahre. Bis 7.50 Uhr, dem Unterrichtsbeginn, wurde ich aber noch wacher. Ursache dafür war die leichte Nervosität, da wir unsere Klausur in Bankbetriebslehre, dem Fach schlecht hin für einen Bankkaufmann, wieder bekommen sollten. Ich bekam eine 2+, einen Punkt an der 1 vorbei, schade. Aber bei dem komplexen Thema „Baufinanzierung“ war ich trotzdem zufrieden mit der Note. Unsere Lehrerin hatte uns wieder mal sehr gut auf die Klausur vorbereitet. Im zweiten von vier Blöcken hatten wir Sport. Wir hatten die ganze Halle für uns und konnten somit ein Fußballspiel über alle drei Felder austragen. Spätestens jetzt war ich wach genug. Nach einer gelungenen Abwechslung vom Schulbankdrücken und einem leckeren Mittagessen aus der Schulkantine ging es in die zweite Hälfte des Tages.

 

OSZ Banken und Versicherungen

Nun hatten wir Englisch, also richtiges Business-Englisch, heute waren Kreditgespräche an der Reihe. Auch wenn es kein Prüfungsfach ist, das Betriebs-Englisch ist sehr hilfreich. Das habe ich schon mehrmals in der Filiale gemerkt, zum Beispiel bei einer Kontoeröffnung mit einer englischsprachigen Nigerianerin. Die fremdsprachigen Kunden sind immer sehr glücklich und dankbar, wenn sie jemanden finden, der ihnen in ihrer Sprache helfen kann. Im letzten Block dann hatten wir unsere Zusatzqualifikation, Versicherungslehre. Auch dieses Fach bringt uns Stunde für Stunde weiter. Wir haben nämlich auch mit Versicherungen in der Bank zu tun. Dazu ein zusätzliches Zeugnis mit einer Zusatzqualifikation, was will man mehr?! Um 15 Uhr klingelte es dann zum Schulschluss. Zum Glück gibt es eine gute Anbindung an die Berufsschule. Dadurch war ich dann schnell zu Hause und konnte nun meinen verpassten Schlaf nachholen.

 

Fazit

So, wir hoffen ihr habt einen kleinen Einblick in unsere Welt bekommen. Was uns beim Schreiben erneut aufgefallen ist, keiner von uns wird wie ein Klischee-Azubi behandelt. Keiner muss Kaffee holen für die Kollegen, keiner wird wie das „schwächste“ Glied behandelt. Unsere Kollegen sind immer sehr froh darüber, wenn wir sie unterstützen. Wir nehmen ihnen die eine oder andere Arbeit ab, dürfen zu allem etwas beitragen. Man ist voll integriert im Team. Das gibt uns allen ein gutes Gefühl und bekräftigt unsere Entscheidung für diese Ausbildung. In dem Sinne, wenn ihr auch Lust auf so eine Ausbildung habt, dann folgt diesem Link und werdet unsere Nachfolger.

Also, macht’s gut.

 

S-Blogger

Mit besten Grüßen
Eure S-Blogger

Tim Weber, Nico Schimanski, Tobias Wagner und Güney Görsoy

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Kommentare


schreibt am 19.07.2014 um 21:46 Uhr:

Gratulation für diesen gelungenen Betrag !!! Hier wird eine sehr gute Beschreibung eines Ausbildungsabschnittes durch die S-Blogger beschrieben, die auch nachvollziehbar ist. Weiterhin ist es auch sehr angenehm, keine Reklame für irgendwelche Produkte der Berliner Sparkasse zu finden sondern eben nur die Beschreibung "eines Ausbildungstages" der Blogger. Weiter so!

schreibt am 30.07.2014 um 12:19 Uhr:

RESPEKT für diesen Blog liebe Mitstreiter : D Gefällt mir sehr gut :)

schreibt am 01.08.2014 um 14:39 Uhr:

Dasleckere Mittagessen aus der Schulkantine habt ihr schon oft gegessen?