Berliner Sparkasse  

Azubi. Und dann?

von Azubi-Blogger am in Azubi-Blog, KarriereKommentieren

Wir – Vanessa und Marc – sind beide im zweiten Ausbildungsjahr bei der Berliner Sparkasse.
Bald sind wir also fertig. Und dann? Wie geht es weiter? Wie komme ich an meine Traumstelle? Was muss ich dafür tun und welche Aufgaben erwarten mich dort? Diese Fragen haben wir uns gestellt und wer kann sie besser beantworten als Kollegen, die diesen Weg bereits gegangen sind. Daher haben wir für euch eine Reihe von Interviews vorbereitet, um euch unterschiedliche Karrierewege bei der Berliner Sparkasse vorzustellen. Unsere erste Gesprächspartnerin war Frau Dikmen aus der Mobilen Beratung, die uns über ihren Werdegang, ihre aktuelle Position und ihre Aufgaben erzählt hat.


Seit wann sind Sie bei der Berliner Sparkasse?

Seit August 2008. Da habe ich meine Ausbildung begonnen. Da ich Abitur hatte, hat die Ausbildung nur zwei Jahre gedauert. Ende Juni 2010 war ich dann mit der Ausbildung fertig und habe 2012 meinen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen.

Wie ist Ihr bisheriger beruflicher Werdegang in der Berliner Sparkasse?

Nach der Ausbildung bin ich von Juli 2010 bis Dezember 2012 in die Personalreserve gegangen – ich wurde also in verschiedenen Filialen eingesetzt, immer dort, wo gerade Not am Mann war. Mir war es dabei wichtig, viele verschiedene Führungskräfte, Mitarbeiter und Kunden kennenzulernen. Danach bin ich vom Januar 2013 bis 2016 in der Turmstraße im Beratungscenter tätig gewesen. Diese Zeit war in dem tollen Team sehr erfolgreich. Anschließend wollte ich mich aber weiterentwickeln und bin seit Februar 2016 bei der Mobilen Beratung.

Welche Weiterbildungsmaßnahmen haben Sie besucht und wie haben sie Ihnen geholfen, Ihr berufliches Ziel zu erreichen?

2012 habe ich bei der Frankfurt School of Finance & Management meinen Bankfachwirt absolviert. Dank meines guten Abschlusses habe ich von der Sparkasse sogar einen Zuschuss dazu bekommen. Es war mir wichtig, diesen Abschluss zu haben, um mit den Kunden auf Augenhöhe zu sein und mich einfach persönlich weiterzuentwickeln. Intern habe ich die Zertifizierung zur Vermögensberaterin gemacht. Wir hatten tolle Seminare und Trainer, die uns eine Stufe weiter gebracht haben.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Ich versuche Kunden zu gewinnen und Bestandskunden, die nicht bei einem festen Berater sind, zu kontaktieren. Mit denen verabreden wir uns dann häufig zu einem ersten Kennenlerngespräch in den Filialen. Danach besuchen wir die Kunden zu Hause, im Café, im Restaurant oder am Arbeitsplatz. Der Kunde entscheidet, wo wir uns treffen. Täglich habe ich so zwei bis drei Termine und fahre dabei hin und her. Wir achten im Team aber schon darauf, unter uns die Fahrtwege gut aufzuteilen, damit wir effektiv arbeiten können. Ebenso telefoniere ich sehr viel. Wir haben keine Laufkunden und sind selber dafür verantwortlich, dass unsere Kalender gefüllt sind und wir ausreichend Termine bekommen. Wenn ich dann einen Termin habe, bereite ich mich natürlich auf diesen vor. Im Hintergrund haben wir Assistenten, die für uns die Serviceaufträge, Kontoeröffnungen, etc. bearbeiten. Einmal die Woche haben wir unsere Teamrunde, bei der wir uns besprechen und Erfahrungen austauschen können.

Was macht Ihnen Spaß an Ihrer Tätigkeit?

In meiner Tätigkeit als Privatkundenberaterin hat es mir vor allem Spaß gemacht, dass ich viele neue Filialen und unterschiedlichste Menschen kennenlernen konnte. In der Mobilen Beratung habe ich wieder neue Herausforderungen. Ich mag das Monotone nicht. Ich brauche immer etwas Neues, etwas Aufregendes. Das coole an der Mobilen Beratung ist, dass die Kunden alle anders sind. Ich bin für die Kunden da, bin ihr Ansprechpartner und biete die gesamte Produktpalette an – ohne Einschränkungen.

Welche Highlights gibt es?

Ein Highlight für mich in der Mobilen Beratung ist es, dass man örtlich unabhängig ist. Man trifft verschiedene Kunden an verschiedenen Orten. Darunter sind einige sehr interessante Kunden, die aber auch einiges fordern. Man erlebt auch viel Privatsphäre. Man sieht wie der Kunde wohnt, wie er sich eingerichtet hat, wie er lebt.

Welche Anforderungen sollte man für Ihre aktuelle Tätigkeit mitbringen?

Man sollte Ausdauer, Spaß am Telefonieren, Selbstorganisation, Motivation und Flexibilität mitbringen. Auch Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke sind vom Vorteil. Es ist wichtig, gut reden zu können. Ich muss sagen: Ich liebe meinen Job. Ich liebe es mit Menschen zu arbeiten und mir macht es total viel Spaß.

Welche Karriereschritte planen Sie noch?

Ich plane vielleicht auch noch den Betriebswirt zu machen. Der dauert dann noch einmal ein Jahr.

Und nun noch ein private Frage: Was machen sie am liebsten in Ihrer Freizeit?

Familie. Ich bin verheiratet und habe auch drei Geschwister. Ich spiele ein Instrument, Bağlama, und habe jeden Sonntag Musikunterricht. Wir gucken sehr gerne Filme und ich gehe natürlich auch gerne Shoppen. Und im letzten Jahr habe ich zusammen mit meinem Mann ein Haus gekauft. Bei der Arbeit investiert man am Anfang sehr viel Kraft und Zeit. In der Zeit des Studiums war es schon anstrengend. Das Studium war bei mir zweimal die Woche – samstags und mittwochs nach der Arbeit. Aber mir macht dieser Beruf einfach viel Spaß.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass man bei der Berliner Sparkasse mit Ehrgeiz und der richtigen Einstellung seine Karriere individuell gestalten kann und einem keine Steine in den Weg gelegt werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Dikmen für das interessante Interview und den spannenden Einblick in ihren Arbeitsalltag. Für unseren nächsten Beitrag steht uns Herr Zergiebel aus der gewerblichen Immobilienfinanzierung Rede und Antwort. Seid gespannt!


Euer Team Startklar

Tags für diesen Artikel:



Diesen Artikel kommentieren

Sie können folgende HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>






© 2017 | Berliner Sparkasse