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Azubis digitalisieren die Ausbildung

von Tanya Zlateva am 15. April 2018 | Kategorie: Azubi-Blog

Herzlichen Glückwunsch! Zwei unerer Auszubildenden, Lisa Bruckmayer und Robert Florett, haben am Modellprojekt „Zusatzqualifikationen für digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung“ teilgenommen und die IHK-Pilotprüfung der Zusatzqualifikation mit sehr gut bestanden.

In einem Modellprojekt im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen entwickelt ABB gemeinsam mit der k.o.s GmbH berufsübergreifende und berufsspezifische Zusatzqualifikationen, die für das Arbeiten 4.0 erforderliche Kompetenzen vermitteln sollen.

Das Projekt richtet sich an Auszubildende und Beschäftigte, bezieht aber auch das betriebliche und berufsschulische Bildungspersonal mit ein. Im Zentrum des Projekts steht die Auseinandersetzung mit neuen Anforderungen, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Arbeitswelt entstehen. Zusatzqualifikationen sollen hier künftig benötigte Kompetenzen vermitteln. Nachfolgend beschreiben Lisa Bruckmayer und Robert Florett ihre Eindrücke und Erfahrungen:

Zwei Projektphasen

„Von Oktober 2017 bis Februar 2018 beschäftigten wir uns mit der digitalen Transformation. In Form von „Blendet Learning“ (Englisch für Integriertes Lernen) haben wir verschiedene Teilaufgaben bewältigt. Zusammen mit anderen Teilnehmern verschiedenster Unternehmen, wie z.B. BVG, IHK-Berlin oder auch Kälte & Wärmetechnik Potsdam, erarbeiteten wir Gruppenprojekte. Die Projektphase diente in erste Linie dazu, Kenntnisse zur Projektplanung und Projektdurchführung zu erwerben, um davon im späteren Verlauf der Qualifikation zu profitieren. Die komplette Gruppenarbeitsphase wurde durch ein Projektfortschrittsbericht, der von den Teilnehmern ausgefüllt wurde, unterstützt.

Nach Abschluss des Gruppenprojektes widmeten wir uns dem eigentlichen Bildungsprojekt, welches darin bestand das Unternehmen digital voran zu bringen. Wir beschlossen gemeinsam an einem Bildungsprojekt zu arbeiten und dieses in zwei Themenkomplexe zu unterteilen. Es entstand die Idee für „RoSa“- Eine Azubiplattform auf der u.a. auch selbst produzierte Lehrvideos eingespielt werden sollen. Zu dem Namen „RoSa“ kam es folgendermaßen: Jeder kennt das Sparkassen „ROT“, aber sind Auszubildende schon „ROT“ oder noch „RoSa“? Und darüber hinaus ist RoSa die Abkürzung für „Richtig organisierte Sparkassen Azubis“. Die beiden Auszubildenden fanden den Namen sehr passend.

Plattform in der Berliner Sparkasse ausbauen

Unsere Plattform könnte zur Unterstützung der Ausbildung in der Berliner Sparkasse eingesetzt werden. Einfach den Papierdschungel etwas eindämmen, Absprachen erleichtern und lehrreich sein. Lehrreich – dieses Stichwort führt zu den geplanten Lehrvideos, in denen Prüfungsthemen näher gebracht werden. Immer wieder kommt es bei den Auszubildenden zu erhöhtem Erklärungsbedarf bei der Zwischen- und Abschlussprüfung wie z.B. Rechnungswesen. Deshalb griffen wir für unser Projekt als erstes Thema den Punkt Abschreibungen auf und ein Video dazu wurde gedreht.

Was nehmen wir mit?

Bei der Erarbeitung des Gruppenprojekts gab es anfängliche Schwierigkeiten. Hauptursache dafür war, dass die Projektmitglieder aus unterschiedlichen Unternehmen kamen. Die größte Hürde war, sich miteinander abzustimmen, gegenseitige Erwartungen zu klären und im Zweifel auch mal hartnäckig auf abgesprochene Termine hinzuweisen. Diese Erfahrung hilft auch bei zukünftigen Projekten. Aber die meisten neu gewonnenen Erfahrungen kamen aus dem Bildungsprojekt. Es lehrte uns geduldig und innovativ zu sein und unsere Stärke zu nutzen. Diese lag in der Präsentation unserer Idee im Rahmen der Abschlussveranstaltung. Es machte trotz Aufregung Spaß vor einer Gruppe fremder Ausbildungsbetriebe zu stehen und Feedback zur Idee zu erhalten.

Unser Schlussfazit: Wenn die Möglichkeit besteht, an solch einer berufsübergreifenden Qualifikation teilzunehmen, sollte man diese nutzen. Nicht nur für Auszubildende, sondern auch für alle Mitarbeiter ist eine Weiterbildung im Bereich Medien & Digitales besonders von Nutzen. Denn dieser Bereich ist die Zukunft.“

 

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