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Berliner Berufsrouten – Ausbildungsberufe per App entdecken

Mit Tablet oder Smartphone ausgestattet werden Schüler auf Entdeckungstour durch Berlin geschickt. Dabei wird nicht nach Pokémon oder sonstigen virtuellen Gestalten gesucht, sondern nach echten Ausbildungsbetrieben. Das Projekt Berliner Berufsrouten des BildungsWerks in Kreuzberg und der Agentur mediale pfade.de geht mittels digitaler Medien einen neuen innovativen Weg in der Berufsorientierung: Navigiert durch eine App bewegen sich die Nutzer entlang verschiedener Berufsrouten durch ihre Stadt und bekommen dabei die Aufgabe, in möglichst kurzer Zeit Fragen zu verschiedenen Berufen richtig zu beantworten. Dadurch erarbeiten sie sich auf spielerische Weise Informationen zu einem breiten Spektrum an Ausbildungsberufen und spezifischen Betrieben, die diese anbieten, darunter auch die Berliner Sparkasse. Fünf unserer Filialen (Breite Straße in Spandau, Nollendorfplatz, Dörpfeldstraße, Marzahner Promenade und Alexanderplatz) werden zum Launch der App in unterschiedlichen Berufsrouten integriert. Ab Mitte 2017 kommen möglicherweise auch weitere hinzu.

Berufe aus Sicht der Jugendlichen vorgestellt

Von Jugendlichen für Jugendlichen aufbereitet – das ist das Prinzip, auf dem das Projekt Berufsrouten beruht. Die Inhalte, die in der App aufgerufen werden können, werden in der ersten Phase des Projekts in speziellen Medienwerkstätten von Jugendlichen selbst erarbeitet. Sie besuchen die einzelnen Ausbildungsbetriebe, drehen Videos, machen Fotos und interviewen Auszubildende und Vorgesetzte vor Ort zu den Vorteilen und Herausforderungen im jeweiligen Beruf. Indem die Schüler zu Interviewern, Kameramännern bzw. –frauen und Regisseuren werden, bringen sie neue, ungewöhnliche und an die Interessen junger Menschen angepasste Aspekte der einzelnen Berufsbilder hervor.

Neue Perspektiven entdecken

Die Berliner Berufsrouten fördern den “Blick über den Tellerrand” – nicht nur stadtgeographisch, sondern auch bezüglich des Spektrums der Berufsbilder. Aus verschiedensten Berufen werden Touren durch die Stadt entwickelt, z.B. eine gewerblich-technische Route, eine kaufmännische Route oder eine MINT-Route. Klassische Berufe werden dabei mit weniger bekannten kombiniert. So rücken auch Ausbildungsberufe in das Sichtfeld der Jugendlichen, die sie sonst nicht wahrgenommen hätten.

Um die Berliner Berufsrouten zu absolvieren, müssen die Teilnehmer sich bis vor die Ausbildungsbetriebe in unterschiedlichen Stadtteilen bewegen. Dort angekommen, löst die Web-App per GPS-Funktion automatisch aus: Informationen (Film-, Audio- und Textmaterial) zum jeweiligen Betrieb und Beruf poppen auf dem Display auf. Bevor es zur nächsten Station geht, muss zunächst eine Frage zum entsprechenden Beruf beantwortet werden.

Nach erfolgreicher Pilotierung in Fürth und Leipzig kommt das Projekt dank der Förderung der Berliner Wirtschaft und Unterstützung der IHK Berlin nun auch nach Berlin. Ab Mitte September werden die ersten Schulklassen ihre Entdeckungstour nach interessanten beruflichen Perspektiven starten.

Die Dreharbeiten

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Die Foto- und Videoaufnahmen, die in der App gezeigt werden, entstanden an einem Februarmorgen in der Filiale am Nollendorfplatz. Der Leiter des BeratungsCenters Robert Genz und zwei Auszubildende im zweiten Ausbildungsjahr – Claudia Helbig und Patrick Styp-Rekowski – empfingen das sechsköpfige Schülerteam und seine beiden Betreuer und standen den Jugendlichen Rede und Antwort. Das Team teilte sich auf: Jeder hatte seine eigene Aufgabe. Ein Teil der Jugendlichen bereitete die Videoaufnahmen vor – passenden Drehort aussuchen, Licht und Ton einstellen. Eine Schülerin hatte die Rolle der Interviewerin übernommen. Zwei ihrer Mitschülerinnen wanderten durch die Räumlichkeiten des BeratungsCenter und nahmen mit einem Mikro typische Bürogeräusche auf, wie z.B. Telefonklingeln, Tatstatur- und Druckergeräusche. Es wurden Stimmungsbilder gemacht, die einen typischen Tag in der Filiale dokumentieren. Im Gespräch mit den beiden Auszubildenden und Herrn Genz wurden verschiedene Fragen zum Ausbildungsalltag, zu den Fähigkeiten, die man für den Beruf mitbringen muss, zu den interessanten sowie herausfordernden Seiten der Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau beantwortet. Und natürlich auch dazu, was am meisten Spaß macht.

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Kommentare


schreibt am 07.07.2017 um 13:19 Uhr:

Das ist ja auch eine tolle Idee, solche Berufsrouten mit Audio aufzustellen, auch wenn man keinen Ausbildungsplatz sucht. Gerade auch in Adlershof und auch gerade südlich der Dörpfeldstraße gibt es so viele Firmen, die eigentlich sehr interessant sind, aber von denen man gar nicht weiß, dass sie überhaupt existieren.