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Berliner wollen Geldfragen persönlich besprechen

eingestellt von Tanya Zlateva am 21. September 2018 | Kategorie: 200 Jahre

Eigentlich sind die Berlinerinnen und Berliner besonders mobil und digital. Doch wenn es um ihre Finanzen geht, legen die meisten Wert auf ein persönliches Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Während nur zwölf Prozent der Berlinerinnen und Berliner sich für eine Finanzberatung per Chat interessieren, wollen 49 Prozent klassisch in der Bankfiliale über ihre Geldangelegenheiten sprechen.

Die Hälfte der Berlinerinnen und Berliner war im vergangenen Jahr auch mindestens einmal für Gespräche dort. Jeder Fünfte hat seinen Bankberater zwei- bis viermal aufgesucht. Das ist das Ergebnis der dritten von vier repräsentativen Umfragen, die die Berliner Sparkasse anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums durchführt – das ganze Jahr über werden je 1.000 Berlinerinnen und Berliner zu Zukunftsthemen rund ums Wohnen, Arbeiten, zum Berliner Verkehr und Finanziellem befragt.

„Für einfache Erledigungen muss niemand mehr die Filiale aufsuchen. Vieles lässt sich bequem und unabhängig von Öffnungszeiten per Smartphone oder am PC erledigen, sei es auf dem Sofa oder in der Bahn. Wer heute in die Filiale kommt, sucht vor allem einen Ort für Beratung in Finanzfragen“, sagt Alexander Fest, Direktor für Private Kunden bei der Berliner Sparkasse. „Persönliche Beratung kann aber heute auch an einem ruhigen Ort auf dem Campus stattfinden oder im Sparkassenbus vor dem Supermarkt. Und in der Filiale 2.0 lassen sich für Spezialfragen Videoberater hinzuholen“, so Fest weiter.

Bargeld weiter hoch im Kurs

Auch beim Bargeld mögen die Berlinerinnen und Berliner es klassisch. Eine Welt ohne Münzen und Scheine können sich zwei von drei Befragten nicht vorstellen. Besonders offen sind Jüngere: 48 Prozent der 18- bis 29-Jährigen halten eine bargeldlose Zukunft für denkbar. „Der Trend geht ohne Frage in diese Richtung“, sagt Alexander Fest. „Immer mehr Händler und Kunden setzen auf mobiles Bezahlen. Kontaktlos und ohne Bargeld zu zahlen ist einfach und geht schnell. Gleichzeitig lieben die Berliner noch immer ihr Bargeld: 2017 wurden allein an unseren Automaten in Berlin mehr als acht Milliarden Euro abgehoben.“ Dass eines Tages digitale Währungen wie der Bitcoin zum gewöhnlichen Zahlungsmittel werden könnten, halten nur 25 Prozent der Berliner für realistisch.

Datensicherheit ist den Berlinern wichtig

Wichtig ist vielen Befragten, dass ihre Daten bei Kreditinstituten sicher aufgehoben sind. Für 41 Prozent der Berlinerinnen und Berliner hat diese Frage bei der Wahl der Hausbank eine Rolle gespielt. Überraschend: Unter den 18- bis 39-Jährigen ist der Anteil mit 51 Prozent sogar noch höher. Entsprechend gering ist bei vielen auch das Interesse, die eigenen Finanzen für Gutscheine und Rabatte offenzulegen: Zwei von drei Befragten lehnen die Auswertung ihrer finanziellen Daten für derartige Angebote ab. „Vor 200 Jahren haben wir unsere Kunden mit dem Tresor von der Sicherheit überzeugt. Heute kommt es auf sichere Server an und darauf, dass wir sensibel mit den Kundendaten umgehen.“

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