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Der lange Weg nach Tokio

Holger Kratzat, der im Diakonie Haus Britz für besondere Wohnformen lebt, ist eine Sportlernatur mit Kampfgeist. Der 49-jährige Rollstuhlfechter gewann 2015 sensationell die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhl-Florettfechten. Seither kämpft er, der seit 30 Jahren im Rollstuhl sitzt, für seinen großen Traum: „Ich will unbedingt an den nächsten Paralympischen Spielen 2020 in Tokio teilnehmen. Der Sport ist neben meinem vierbeinigen Begleiter mein ganzer Lebensinhalt.“

Auf der Suche nach Unterstützer

Jüngster Erfolg ist seine Berufung in das deutsche Nationalteam. Holger Kratzat trägt nun mit Stolz das T-Shirt mit dem Aufdruck des Bundesadlers. Doch ohne Sponsoren und Unterstützer kann er sich seinen Traum kaum erfüllen. Erste Partner hat er gefunden und wird unterstützt durch den Sportclub Wohnstättenwerk Neukölln e.V., die CDU-Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer und private Spender. Eine Crowdfunding-Aktion hat 4.125 Euro eingebracht, um die diesjährigen Wettkämpfe in Ungarn, Pisa, Warschau und Holland zu bestreiten.

Berliner Sparkasse hilft mit

Von der Berliner Sparkasse erhielt Holger Kratzat 1.000 Euro. Möglich machte dies Marion Mewis aus dem Bereich Unternehmensentwicklung. Sie steht seit langem in engem Kontakt zu Thomas de Vachroi, Leiter Diakonie Haus Britz. Beide initiierten mehrere Hilfsprojekte, unter anderem die Paketaktion „Weihnachtswärme“, bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Sparkasse mehr als 200 Pakete mit Bekleidung für Obdachlose spendeten.

„Ich hatte durch meine Kontakte zur Diakonie und auch von anderen Personen von Holger Kratzat und seiner bewegenden Geschichte erfahren. Wir haben dann im Bereich überlegt, wie wir den Sportler unterstützen können. So spendeten wir den Betrag von 1.000 Euro, mit dem Herrn Kratzat seinem sportlichen Traum ein Stück näher kommt“, sagt Marion Mewis.

Diakonie Haus Britz als Wegbereiter für den Weg nach Tokio

Auf dem langen Weg nach Tokio liegen aber noch 15 Worldcup-Wettkämpfe. An mindestens zwölf muss er teilnehmen, um entsprechende Punktzahlen für die Paralympics zu sammeln. Drei sind bereits ohne ihn gelaufen, weil er die Reisekosten nicht aufbringen konnte. Der Sportler lebt von der staatlichen Grundsicherung und ist dringend auf Hilfe angewiesen.

„Wir müssen Holger Kratzat zur Seite stehen“, sagt Thomas de Vachroi, „denn da wo Diakonie drauf steht muss auch Diakonie drin sein – Diakonie bedeutet weitläufig übersetzt „Der Wegbereiter“ und das wollen wir sein.“

Wer Holger Kratzat finanziell unterstützen und ihm bei der Erfüllung seines Traums helfen möchte, kann das gerne mit einer Spende machen an:

Sportclub Wohnstättenwerk Neukölln e.V.
Verwendungszweck: Kratzat/Tokio
IBAN: DE60 5206 0410 0003 9088 01
BIC: GENODEF1EK1


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