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Die kleinen Tücken des Sparens

Ging es euch auch schon einmal so, dass ihr gern monatlich ein bisschen Geld auf die Seite legen oder auch einen größeren Betrag längerfristig anlegen wolltet? Gerade aufgrund der aktuellen Diskussionen über die Zinssenkung denkt ihr sicherlich, dass es keinen Unterschied macht, ob euer Gespartes unterm Kissen oder in der Bank liegt. So ähnlich ging es auch unserer Kundin Frau Sommer, weshalb sie auch ihren langjährigen Berater aufsuchte.

Herr Winter: Guten Tag Frau Sommer, schön, Sie wieder zu sehen. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?

Frau Sommer: Hallo Herr Winter! Ich habe großartige Neuigkeiten! Das PS-Sparen Ihres Hauses hat sich endlich bezahlt gemacht. Ich habe sage und schreibe 50.000 Euro gewonnen und habe dabei auch noch soziale Projekte in der Stadt unterstützt! Nun suche ich nach Möglichkeiten, mein Geld gewinnbringend anzulegen. Da ich keine Erfahrung damit habe, wollte ich Sie fragen, ob ich es einfach auf dem Sparbuch lassen kann.

Herr Winter: Meinen herzlichsten Glückwunsch! Natürlich können Sie das gerne tun. Sollten Sie aber alles auf einmal wieder abheben wollen, müssen Sie je nachdem, ob Sie ein klassisches oder ein Sparkassenbuch Gold haben, drei, bzw. sechs Monate Kündigungsfrist beachten. Pro Kalendermonat können Sie natürlich wie immer über 2.000 Euro frei verfügen.

Frau Sommer: Solange ich mich damit reich spare, ist mir das egal. Ich brauche es ja voraussichtlich nicht in nächster Zeit. Vor Kurzem habe ich aus den Nachrichten erfahren, dass das Zinsniveau in Europa weiterhin sinkt. Was bekomme ich denn jetzt noch an Zinsen?

Herr Winter:  Auf Ihrem Sparbuch Gold gibt es zur Zeit 0,4% Zinsen.

Frau Sommer: Das sind ja immerhin 200 Euro Gewinn im ersten Jahr!

Herr Winter: Beachten Sie bitte auch bei langfristigen Anlagen den unausweichlichen Wertverlust Ihres Geldes in Höhe der Inflationsrate. Diese beträgt in diesem Jahr in Europa voraussichtlich 1,5%.

Frau Sommer: Ich dachte, durch die Zinsen vermehre ich mein Geld? Was ist denn Inflation?

Herr Winter: Von der Summe her schon, aber die Kaufkraft des Geldes nimmt ab. Dies nennt man auch Realzinsfalle. Während Ihre Geldmenge auf dem Sparbuch wächst, steigen auch die Marktpreise für sämtliche Güter. Ihr Geld vermehrt sich zurzeit langsamer, als die Preise am Markt steigen. Diesen Prozess nennt man Inflation.  Er ist allgegenwärtig und für das Wirtschaftswachstum unausweichlich. Bei einer Inflationsrate von ca. 1,5% und einer Verzinsung von 0,4% haben Ihre 50.000 Euro einen jährlichen Wertverlust von 1,1% und somit nur noch eine Kaufkraft von 49.450 Euro.

Frau Sommer: Oh nein! Dann verliere ich ja Geld! Wie kann ich mich davor schützen?

Herr Winter: Wir bieten unseren Kunden verschiedene Möglichkeiten, ihr Geld nicht nur vor der Inflation zu schützen, sondern sogar noch zu vermehren. Eine klassische Variante wäre die Anlage in Fonds. Diese Anlageform ist für eine längerfristige Geldanlage geeignet und trotzdem täglich verfügbar.

Frau Sommer: Sind das nicht Aktien?

Beratung

Herr Winter: Nein, sind es nicht. Es gibt verschiedene Arten von Fonds. Ein Fonds streut das Vermögen in verschiedene Anlagebereiche.

Ein Bereich davon sind die sogenannten Rentenpapiere. Das sind verzinsliche Papiere, die von Unternehmen oder Ländern herausgegeben werden. Man kauft diese zu einem bestimmten Nennwert und erhält darauf in festen Abständen eine Zinsgutschrift. Am Ende der Laufzeit erhält man das eingezahlte Geld zurück.

Ein weiterer Bereich sind Realinvestments. Diese investieren in Immobilien und inflationsgeschützten Anlagen.

Dann gibt es noch den Aktienbereich. Eine Aktie verbrieft einen Anteil des herausgebenden Unternehmens. Allerdings wird beim Fondssparen nicht nur in ein Unternehmen investiert, sondern in viele verschiedene.

Frau Sommer: Wer behält denn das alles im Blick? Muss ich mich in meiner Freizeit ständig darum kümmern und die wirtschaftlichen sowie politischen Geschehen im Auge behalten?

Herr Winter: Dafür gibt es Fondsmanager, welche das im Fonds enthaltene Vermögen in sehr viele verschiedene Titel und Papiere investieren und es so je nach Anlagementalität des Fonds optimal streuen. Es hat sich gezeigt, dass es bei Vermögensstreuung eine wesentlich höhere Ertragschance gibt als bei einzelnen Investitionen. Anlagementalität bedeutet, wie stark die jeweiligen Anlagebereiche in einem Fonds vertreten sind.

Wir haben für unsere Kunden vier gemanagte Privatdepots entwickelt, die die häufigsten Anlegertypen widerspiegeln. Anhand einiger Fragen ist es möglich, die Risikobereitschaft der Kunden zu ermitteln und somit die optimale Vermögensstruktur in ihre Finanzen zu bringen.

Frau Sommer: Herr Winter, das klingt sehr interessant. Allerdings halte ich nicht viel von hohem Risiko, da ich nicht jeden Tag im Lotto gewinne und vorsorgen möchte. Gibt es denn einen Fonds, der meinen Bedürfnissen entspricht?

Herr Winter: Ja, unsere Privatdepots unterteilen sich von „sicherheitsorientiert“ bis „chancen-/ertragsorientiert“. Im Privatdepot 1 gibt es zum Beispiel keinen Aktienanteil. Dieser steigt bis zum Privatdepot 4 und kann dort bei bis zu 60% liegen. Alle Depots enthalten Anteile von Rentenpapieren und Realinvestments. Unter Berücksichtigung Ihrer Bedürfnisse empfehle ich Ihnen,   in das sicherheitsorientierte Depot zu investieren. Das wäre dann das Privatdepot 1. Sie können jederzeit in eines der anderen Depots wechseln, und das alles ohne zusätzliche Kosten.

Frau Sommer: Das klingt ja alles schön und gut, aber was für Zinsen kann ich denn erwarten? Herr Winter: Man kann nie vorhersagen, wie sich ein Fonds entwickelt. Allerdings kann man den Verlauf in der Vergangenheit zu Grunde legen. Von Januar bis einschließlich Juli 2014 hatte das Privatdepot 1 eine Wertentwicklung von ca. 3,5%.

Frau Sommer: Das ist ja hervorragend! Vielen Dank für die tolle Beratung. Jetzt sehe ich alles etwas klarer und kann in Ruhe abwägen, wie ich meinen Gewinn anlege.

 

Wir hoffen, wir konnten euch einige wichtige Begriffe rund um das Thema Sparen einfach und anschaulich erklären. Natürlich ist unsere Geschichte nur fiktiv und ersetzt keine richtige Beratung. Schließlich hängt die passsende Anlageform immer von den persönlichen Bedürfnissen ab. Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr gerne einen Beratungstermin in einer unserer Filialen vereinbaren und euch unverbindlich sämtliche Auskünfte einholen.

 

Euer Team

Die Redaktion

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