Berliner Sparkasse  

Ehrenamtsmonat 2017: Engagement in den Kiezen (Teil 1)

von Tanya Zlateva am in Gut für BerlinKommentieren

Bereits zum vierten Mal war der September Ehrenamtsmonat bei der Berliner Sparkasse. Rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagierten sich bei unterschiedlichsten Projekten: Sie renovierten Räume, strichen Zäune, gruben um und belegten Brote. Zusätzlich gab es für jedes Projekt bis zu 1.000 Euro für Material. Die ersten drei Projekte stellen wir heute vor.

Von Rasenkantensteinen und Baumwurzeln

Die Berliner Sparkasse fördert die Zooschule Berlin – beim Ehrenamtsmonat profitierte die Tierparkschule. Die Abteilung Unternehmenskommunikation war am 2. September mit 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gekommen, um den Garten vor der alten Schule auf Vordermann zu bringen.

In zwei Gruppen verlegten sie Rasenkantensteine und pflanzten kleine Büsche und Stauden. Besonders die Rasenkantensteinlegung stellte sich als schwieriger heraus, als gedacht: abschüssiges Gelände, anspruchsvolle Auftraggeber und eine falsch gewachsene Baumwurzel konnten das Team aber trotzdem nicht vom Arbeiten abhalten. Außerdem bekam das neu gestaltete Beet noch eine rustikale Umrandung aus Baumstämmen.
Der Förderverein der Tierparkschule hatte im Vorfeld angefragt, ob die Berliner Sparkasse bei der Aktion unterstützen könnte. So wurde das Projekt Teil des Ehrenamtsmonats.

„Staffelstabübergabe der anderen Art“ – Sichtschutz für Kita-Gelände

Die Kita Grabbe Kogge befindet sich im Pankower Ortsteil Niederschönhausen. Der Zaun der Kita ist mit klassischen Zaunelementen ausgestattet, der gesamte Garten somit komplett einsehbar. Für einen ersten Teil Sichtschutz vor Blicken von außen wurde bereits Holz gespendet und von Eltern und Kindern gestaltet und angebracht. Damit möglichst schnell ein kompletter Sichtschutz hergestellt werden kann, musste Holz gespendet und ein tatkräftiges Team mobilisiert werden. Das Projekt hat Steffen Lehmann aus dem BeratungsCenter Steglitz mit Katrin Schmidt, der ehemaligen Kita-Leiterin, geplant und mit Katrin Göritz, der aktuellen Kita-Leitung, nahtlos umgesetzt.

Anfang September konnte ein zehnköpfiges Helferteam aus der Berliner Sparkasse zusammen mit den beiden Kita-Leiterinnen bei bestem Arbeitswetter loslegen und die Arbeit am Zaun fortsetzen. Spontane Unterstützung erhielt das Team von einem Vater, der sein Kind in die Kita brachte und danach Lust und Zeit hatte, mitzuhelfen. In Teams wurden die Querbalken auf die Zaunfelder eingepasst und die Planken verteilt. Zeitgleich bauten die Erzieher in der Kita ein kleines Buffet für die Helfer der Sparkasse auf.

Der Start-Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. In der Kita war Rushhour. Dadurch sind die Kolleginnen und Kollegen auch sehr gut ins Gespräch mit den Eltern oder Begleitern der Kinder gekommen. Es gab ausschließlich positive Reaktion auf das Kiez-Engagement des Ehrenamts-Teams. Zum Schluss hat das Team seine Visitenkarte gut sichtbar am Zaun hinterlassen.

Malern mit Graffiti-Künstler

Auch angepackt, aber ganz anders, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um Paul Zellmer aus dem Personalbereich. Das Nachbarschaftszentrum Amtshaus Buchholz brauchte Hilfe, um den Bandkeller neu zu gestalten. Hier spielen Musikbegeisterte unterschiedlicher Altersgruppen, von jungen Nachwuchskünstlern über experimentelle Musiker bis hin zu kleinen Bands.

Der improvisierte und mittlerweile doch etwas desolate Raum im Keller verdiente neue Farbe und auch Schallschutz, um den Geräuschpegel für die Nachbarn zu senken. Ein besonderes Highlight sollte ein Graffiti werden.

Mitte September rückten sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Sparkasse sowie Graffiti-Künstler Florian Pumpach voller Tatendrang in Buchholz an. Unterstützt wurden sie von Imke Sturm-Krone, der Verantwortlichen des Nachbarschaftszentrums Buchholz, weiteren Helfer aus dem Trägerverein sowie einem der Musiker.

Gemeinsam machte sich das Team an die Arbeit und strich die Kellerwände, lackierte die Türen und brachte die Deckenplatten zum Schallschutz an. Die Graffitis von Florian Pumpach im Treppenhaus vollendeten das Werk. Am Ende eines arbeitsreichen Tages freute sich Imke Sturm-Krone: „Danke! Das Ergebnis ist großartig! Immer noch bin ich verblüfft, wieviel wir an diesem Tag geschafft haben.“

 
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