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Ein Herz für Brustkrebspatientinnen

Der Verein „Begleiter mit Herz e.V.“ näht Herzkissen gegen den Wundschmerz nach einer Brustkrebs-Operation. Als die langjährige Kundin Dorothea Woitaßek mit einer Spendenanfrage an ihre Filiale in Alt-Rudow herantrat, zögerte Leiter Sebastian Elsner nicht lange: 500 Euro spendete die Region Friedrichshain-Kreuzberg/Neukölln aus dem Kiezbudget.

Mit der Spendenanfrage überraschte Dorothea Woitaßek auch ihre Vereinsvorsitzende, Simone Lehmann. Als dann sogar die Zusage kam, herrschte riesige Freude über die Beteiligung der Berliner Sparkasse. „Die 500 Euro helfen uns wirklich enorm. Es ist schön zu wissen, dass es auch für andere ein wichtiges Anliegen ist, Brustkrebspatientinnen zu helfen. Zusätzlich gibt es auch einen Motivationsschub für Phasen, in denen der Antrieb nicht so groß ist oder das Geld knapp“, so Simone Lehmann. Auch Sebastian Elsner strahlt bei der Scheckübergabe am 14. März: „Als Frau Woitaßek zu uns kam, wusste ich gleich: Das will ich unterstützen, das ist eine tolle Aktion. Wie viel ein kleines Stoffherz bewirken kann, ist wirklich beeindruckend.“

Bedarf an Herzkissen ist groß

Allein in Berlin werden jährlich mehrere hundert Brustkrebs-Neuerkrankungen registriert. Seit der Gründung des Vereins Anfang 2015 haben die zehn Mitglieder rund 2.000 Kissen genäht und gefüllt. Diese verteilen sie kostenlos an Kliniken. Dort kommen die Kissen mit den etwas längeren „Ohren“ gut an. Sie sind für Frauen gedacht, die an Brustkrebs erkrankt sind und operiert werden mussten. Die Kissen werden unter den Achseln getragen. Dieser Druck lindert insbesondere Narbenschmerzen und Lymphschwellungen.

Weiteres Einsatzgebiet – Kinderhospizen

Doch nicht nur für Brustkrebspatienten sind die Herzkissen gedacht. Besonders im zweiten „Einsatzgebiet“, den Kinderhospizen, besitzen diese Kissen eine hoch emotionale Bindung. Dort verwenden die Kinder sie zum Beispiel als Sitzunterlage. Die Eltern der schwer erkrankten Kinder bewahren diese Kissen als eines der letzten Andenken an ihre Kinder auf.

Idee kommt aus den USA

In Deutschland gibt es diverse weitere Vereine, die ebenfalls Herzkissen nähen. Alle besitzen denselben Wunsch der dänischen Krankenschwester Nancy Friis-Jensen, die die Idee für die Herzkissen aus den USA nach Europa gebracht hat: „Mein Anliegen ist es, dass alle Patienten ein Herzkissen bekommen, die es benötigen. Mein Traum ist es, dass es in Zukunft keine Patienten mehr gibt, die es benötigen“

„Der Verein freut sich über jede Art von Unterstützung“, so Sabine Lehmann“, seien es farbenfrohe Stoffspenden aus Baumwolle oder auch Menschen, die ihre Unterstützung beim Nähen und Füllen anbieten wollen.“ Wer Interesse hat, könne sich direkt bei ihr melden.

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