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Ein Stück Heimat

eingestellt von Tanya Zlateva am 2. November 2018 | Kategorie: Service

Lichterfelde-West ist ein Ort voller Geschichte und zählt zu den ältesten und schönsten Villenvierteln Berlins – mit Straßenbäumen, Türmchen- und Burgenvillen und der einzigartigen Atmosphäre alteingesessener Geschäfte. Wolfgang Holtz wohnt hier seit fast 70 Jahren. Der passionierte Heimatforscher veranstaltet Führungen, hält Vorträge und veröffentlicht Bücher. Gemeinsam mit Justina Behrends, Filialleiterin des örtlichen BeratungsCenters der Berliner Sparkasse, spaziert er durch „seinen“ Kiez.

Was ist das Besondere an Lichterfelde-West?

Wolfgang Holtz: Lichterfelde ist ein echtes Schmuckstück, schon immer etwas Besonderes. Wir haben das große Glück, dass der Ortsteil von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs einigermaßen verschont blieb. Es ist noch immer viel Struktur und Baubestand erhalten. Die Menschen leben sehr gern hier, sind bodenständig, die Häuser und Gärten offen, ohne hohe Hecken und Mauern. Hier herrscht einfach eine angenehme Atmosphäre. Man ist näher dran an Nachbarn und Mitbürgern als vielleicht anderswo.

Justina Behrends: Ja, man kennt sich, man spricht miteinander und kümmert sich. Es ist einfach ein besonderer Kiez, mit viel Historie. Und die Menschen sind sehr interessiert daran, was hier passiert. Es gibt viele Bürgerinitiativen – „Kleine Plätze“ zum Beispiel, die verschönern das Erscheinungsbild der Straßen und Plätze.

Wolfgang Holtz: Diese Initiative habe ich seinerzeit sogar selbst mit angeschoben. Generell finden Sie in Lichterfelde-West sehr viel bürgerschaftliches Engagement. Die Bürger spenden für ihren Kiez und erhalten ihn, betreuen vieles ehrenamtlich und machen das ganz selbstverständlich. Weil’s eben Spaß macht. Und auch die Berliner Sparkasse trägt ihren Teil dazu bei.

Justina Behrends: Genau. Denn als Berliner Sparkasse haben wir eine gesellschaftliche Verpflichtung, und die machen wir nicht zuletzt am Kiez fest. Wir wollen nach Möglichkeit unterstützen, über unsere Stiftung, über die Standorte, über das PS-Sparen. Seit vielen Jahren pflegen wir einen guten Kontakt zum Bürgertreffpunkt. Seit einiger Zeit unterstützen wir das jährliche Sommerfest am Bahnhof. Wir begleiten Berufsinformationstage, engagieren uns für Schulfeste und Kindergärten. Und wir beteiligen uns immer wieder an Maßnahmen wie etwa Stolpersteinaktionen.

Wie verändert sich der Kiez – und was bleibt bestehen?

Wolfgang Holtz: Der Kiez ist als Wohngegend sehr begehrt. Ich kann schon verstehen, dass viele Leute gern hierherziehen. Aber es darf sich nicht zu sehr verdichten. Man sieht bereits, dass jede noch freie Ecke ausgenutzt wird.

Justina Behrends: Wir haben viel Zuzug von außerhalb. Manche, die zwischenzeitlich in zentralere Kieze gezogen sind, kommen auch zurück. Man geht ja gern wieder dorthin zurück, wo man aufgewachsen ist. Ich sehe darin eine gute Chance, die Kiezkultur aufrechtzuerhalten. Die Herausforderung ist, die Leute zu integrieren und für den Kiez zu interessieren.

Wolfgang Holtz: Ganz wichtig ist der gegenseitige Austausch. Bei meinen Führungen merke ich das immer wieder, erfahre mitunter genauso viel wie die Teilnehmer. Das gilt auch für Aktionen wie „Kunst im Kiez“: Da stellen Künstlerinnen und Künstler aus Lichterfelde hier in den Geschäften aus.

Justina Behrends: Und in unserem BeratungsCenter! Wir machen ja jetzt schon im dritten Jahr mit. Das verbindet und fördert ebenfalls den Kiezcharakter, weil die Leute von einem Ort zum nächsten laufen, bei der Sparkasse sind, beim Einzelhändler und so weiter. So kommt es zu Begegnungen, zu Gesprächen, man tauscht sich aus, lernt sich kennen. Für uns als Sparkasse ist das absolut zentral. Nur so erfahren wir ja, wie die Lebenssituation ist, welche Wünsche und Ziele die Menschen haben. Ein gutes Gespräch ist die Grundlage jeder nachhaltigen Geschäftsbeziehung. Apropos nachhaltig, wussten Sie eigentlich, dass die Berliner Sparkasse mit jetzt 200 Jahren älter ist als Lichterfelde-West?

Wolfgang Holtz: Tatsächlich? Nein, das habe ich nicht gewusst!

Wie verbindet die Sparkasse Tradition und Moderne im Kiez?

Justina Behrends: Wir sind zwar schon 1818 gegründet worden, aber natürlich gehen wir als Sparkasse in die moderne Welt. Und das ist auch der richtige Weg, wie ich finde. Doch im Kern geht es immer noch um Gespräche und Begegnungen. Eben zuhören, was unsere Kunden bewegt, wo wir unterstützen können – und natürlich auch, was den Kiez bewegt. Es ist so: Kiez ist einfach ein Stück Heimat.

 

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