Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

Energetische Sanierung: Diese 9 Dinge müssen Sie wissen

eingestellt von Tanya Zlateva am 16. Mai 2018 | Kategorie: Service

Wer den Energieverbrauch seines Eigenheims spürbar senken will, kommt um eine energetische Sanierung nicht herum. Vor allem ältere Gebäude haben oft eine schlechte Energieeffizienz. Das belastet die Haushaltskasse und die Umwelt.

1. Was ist eine energetische Sanierung?

Eine energetische Sanierung macht ein Gebäude energetisch fit: Der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasseraufbereitung und Belüftung wird durch gezielte bauliche Maßnahmen minimiert. Das senkt die Energiekosten spürbar – für Immobilieneigentümer, aber auch für Mieter. Gleichzeitig leistet sie einen wertvollen Beitrag für die Umwelt, denn sie reduziert den CO2-Ausstoß und fördert den Einsatz erneuerbarer Energien.

2. Was gehört alles zur energetischen Sanierung?

Sie können den Energiebedarf Ihrer Immobilie durch Wärmedämmung (vor allem Außenwände, Dachdämmung, Dämmung der Kellerdecke), durch den Austausch alter und undichter Fenster und Außentüren, den Einbau einer neuen, modernen Heizung sowie die Integration von Lüftungsanlagen senken.

3. Lohnt sich eine energetische Sanierung?

Ja, wenn die Sanierung beziehungsweise Modernisierung fachgerecht umgesetzt wird. Eine Wärmedämmung der Außenfassade spart bis zu 25 Prozent der Energiekosten, eine Wärmedämmung des Dachs bis 15 Prozent. Eine neue Heizungsanlage mit Wärmepumpe, Brennwerttechnik oder Holzpelletofen kann die Energiekosten um circa 30 Prozent senken.

4. Wann ist eine energetische Sanierung Pflicht?

Aufgrund der EnergieEinsparverordnung (EnEV) haben Käufer einer Bestandsimmobilie die Pflicht zur energetischen Sanierung. Das betrifft insbesondere Ein- und Zweifamilienhäuser, die vor dem 1. Februar 2002 gebaut wurden. Käufer sollten wissen, dass sie innerhalb von zwei Jahren nach dem Einzug zu einer Sanierung verpflichtet sein können, wenn die entsprechenden Standards nicht eingehalten werden.

Mehr Informationen zur EnEV bekommen Sie hier.

5. Wie gehe ich vor, wenn ich energetisch sanieren möchte?

Zunächst muss festgestellt werden, wo die energetischen Schwachstellen Ihrer Immobilie liegen. Um die Energiefresser aufzuspüren, sollten Sie von Anfang an einen Experten einbeziehen. Dieser ermittelt mit einem Energiecheck, wo es Optimierungsmöglichkeiten gibt, was sie kosten und was sie bringen können. Gemeinsam mit dem Fachmann legen Sie dann den Fahrplan fest, um Ihr Zuhause energetisch auf Vordermann zu bringen.

6. Wo finde ich Ansprechpartner für die energetische Sanierung meines Eigenheims?

Ansprechpartner für die energetische Sanierung sollte zunächst ein professioneller Energieberater sein. Energieberater finden Sie zum Beispiel bei der LBS, bei einer Verbraucherzentrale, beim TÜV oder dem Bauherren-Schutzbund e. V.

Möchten Sie Fördermittel aus einem KfW-Programm nutzen? Dann wenden Sie sich am besten gleich an Experten für die Förderprogramme des Bundes zur Energieeffizienz in Wohngebäuden: Ansprechpartner für private Bauherren.

Zur Finanzierung berät Sie Ihre Sparkasse beziehungsweise die LBS.

7. Was kostet eine energetische Sanierung?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Die Kosten hängen von den konkret geplanten Maßnahmen ab. Ganz klar: Je umfangreicher die Maßnahmen, desto höher die Kosten.

8. Wie finanziere ich mein Vorhaben?

Ihre Sparkasse unterstützt Sie gerne bei der Finanzierung einer energetischen Sanierung. Für kleinere und mittlere Investitionen können Sie einen Sparkassen-Privatkredit nutzen, für große Projekte einen Modernisierungskredit beziehungsweise eine Sparkassen-Baufinanzierung. Auch die LBS bietet für die energetische Sanierung einen Modernisierungskredit an. Bei der Finanzierungsberatung erfahren Sie auch, ob und welche Fördermittel für Sie infrage kommen.

9. Welche Fördermittel kann ich nutzen?

Für die energetische Sanierung gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Die KfW bietet zinsgünstige Kredite und Investitionszuschüsse an. Die wichtigsten Förderprogramme:

KfW 151/152 – Kredit für energieeffizientes Sanieren und

KfW 430 – Investitionszuschuss für eine energieeffiziente Sanierung

KfW-Förderkredite beantragen Sie bei Ihrem Kreditinstitut. Den Antrag für einen Investitionszuschuss für eine energieeffiziente Sanierung müssen Sie direkt bei der KfW stellen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Sparkasse auch nach regionalen Fördermitteln.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.