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Frische Erfahrungsberichte aus der Sparkasse

Wir, die South East Writer, möchten euch einen Einblick in die Ausbildung zur/zum Bankkauffrau/-mann geben. Deshalb haben wir die beiden engagierten Jungangestellten Orkan Sanlier und Christopher Habon zu sich, ihrer Ausbildung und ihrer jetzigen Stellung in der Berliner Sparkasse interviewt.

South East Writer: Herr Habon, was haben Sie vor Ihrer Ausbildung gemacht und warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei der Berliner Sparkasse entschieden?

Habon: Nach dem erweiterten Sekundarabschluss 1 an einem Gymnasium in Osnabrück habe ich mich an einer Wirtschaftsschule weitergebildet. Während und nach der Schulzeit war ich in verschiedenen Branchen tätig und konnte so bereits vor der Ausbildung berufliche Erfahrungen sammeln. Bald überkam mich das Verlangen, meine Heimatstadt zu verlassen, denn ich sehnte mich nach der Großstadt. Osnabrück war mir zu klein und eintönig geworden. Ich wollte schon immer nach Hamburg, auch Düsseldorf, Köln und Berlin reizten mich. Obwohl ich schon einige Zusagen in der Tasche hatte, folgte ich der Einladung der Berliner Sparkasse zum Vorstellungsgespräch. Das ehrliche und sympathische Gespräch sowie das gute Image der Sparkasse überzeugten mich auf Anhieb. Direkt nach dem Gespräch bekam ich die Zusage für einen Ausbildungsplatz.

South East Writer: Wie war es bei Ihnen, Herr Sanlier?

Sanlier: Ich bin in Berlin aufgewachsen und nach meinem mittleren Schulabschluss bewarb ich mich bei der Berliner Sparkasse, bekam allerdings zunächst eine Absage. Daraufhin begann ich eine schulische Ausbildung als Computertechniker in Spandau. Doch nach einem Jahr bemerkte ich, dass ich mich nicht mein Leben lang mit Reihen- und Parallelschaltungen beschäftigen wollte. Deshalb brach ich die Ausbildung ab und leistete meinen Zivildienst im Krankenhaus. Anschließend besuchte ich das Oberstufenzentrum für Bürowirtschaft I in Steglitz, sodass ich mein Zeugnis und meine kaufmännischen Fähigkeiten verbessern konnte. Ein Praktikum bei einer Bank überzeugten mich, es erneut bei der Sparkasse zu probieren – mit Erfolg. Letztendlich konnte ich meine dreijährige Ausbildung beginnen.

Mein Tipp an alle, die noch unentschlossen sind: Macht ein Praktikum, um euch ein besseres Bild von unserem Beruf zu machen.

South East Writer: Was ist Ihre aktuelle Stellung und welche Stationen haben Sie bereits im Unternehmen durchlaufen?

Habon: Zurzeit bin ich im FinanzCenter am Rathaus Neukölln beschäftigt. Besonders die Beratung zum Thema Versicherungen bereitet mir große Freude. Dank Beispielen aus meinem persönlichen Umfeld und einer anschaulichen Beratung fällt es mir leicht, eine bessere Beziehung zu meinen Kunden aufzubauen.

Durch meine guten Leistungen in der Berufsschule und den Filialen in der Friedrichstraße und am Alexanderplatz konnte ich meine Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzen. Danach arbeitete ich zunächst für ein Jahr im PrivatkundenCenter am Hermannplatz, bevor ich ins FinanzCenter wechselte. Zum Ende meiner Ausbildungszeit übernahm ich zusätzlich das Amt als Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung.

South East Writer: Fiel Ihnen der Wechsel vom Privatkunden- ins FinanzCenter schwer?

Habon: Der Übergang war mit neuen Anforderungen und viel Arbeit verbunden, doch der Wechsel wurde mir durch unser hilfsbereites und kompetentes Team in der neuen Filiale erleichtert.

South East Writer: Herr Sanlier, welche Position haben Sie zurzeit inne?

Sanlier: Ich bin derzeit im PrivatkundenCenter in der Muskauer Straße eingesetzt. An der Gegend gefällt mir besonders, dass viele junge Leute und Künstler aus anderen Ländern unsere Kunden sind. Dadurch kann ich meine guten Sprachkenntnisse in Englisch und Türkisch häufig anwenden. Gerade bei unseren türkisch- und englischsprachigen Kunden kommt es sehr gut an, wenn man Ihnen z.B. Versicherungsprodukte in ihrer Sprache erklären kann. Dadurch habe ich auch meistens eine gute Beziehung zu meinen Kunden aufbauen können. Der Englischunterricht in der Berufsschule war ehrlich gesagt nie mein Lieblingsfach, doch in meiner Filiale ist es oft von Vorteil auch Kontoeröffnungen in englischer Sprache zu führen und so verbesserte sich mein Wortschatz enorm.

South East Writer: Betreuen Sie in Ihrer Stellung im PrivatkundenCenter auch Auszubildende?

Sanlier: Ja, ich habe schon oft Auszubildende betreuen dürfen. Damit meine Azubis optimal auf den ersten eigenen Kundenkontakt vorbereitet werden, begleiten sie mich zunächst bei meinen Kundenterminen. Sie hören und schauen zu und machen sich Notizen. Fragen klären wir direkt im Anschluss. Um selbstsicherer zu werden, üben wir das Ganze zunächst einmal in einem simulierten Kundengespräch. Sobald ich merke, dass die Azubis vertrauter mit unseren Bankprodukten werden, dürfen sie eigene Beratungsgespräche führen, während ich daneben sitze und, sofern nötig, aushelfe. Das Konzept hat sich super bewährt.

Habon: Derzeit habe ich keinen Azubi zugeteilt, aber wenn ein interessanter Kundentermin ansteht, dann nehme ich unsere Azubis auch gerne mit hinzu. Ich freue mich immer über konstruktive Fragen von Azubis nach einem Gespräch, denn es erinnert mich an meine eigene Ausbildungszeit.

South East Writer: Warum sollte man die Ausbildung bei der Berliner Sparkasse machen und welche Fähigkeiten sollte ein Azubi mitbringen?

Habon: Wer eine Herausforderung sucht und eine anspruchsvolle Ausbildung machen möchte, dem würde ich die Bankausbildung jederzeit empfehlen. Man sollte natürlich Spaß am Kontakt mit Menschen haben und selbstbewusst auftreten. Angehende Bankkaufleute sollten vor allem Freude und Ehrgeiz am Verkauf und an der Beratung haben sowie die Zufriedenheit des Kunden in den Mittelpunkt stellen.

Sanlier: Neben wirtschaftlichem und politischem Interesse sollte man auch Engagement und Selbstinitiative mitbringen. Als Azubi erwartet einen in den Filialen und Seminaren ein kollegiales Miteinander, das sich mit der Zeit auch zu einer familiären Atmosphäre entwickelt.

Schau uns beide an! Wir haben uns bei der Willkommensveranstaltung kennen gelernt, zum größten Teil die Ausbildung gemeinsam bestritten und sind mittlerweile sehr gute Freunde.

South East Writer: Letzte Frage: Wo sehen Sie beide sich beruflich in 10 bis 15 Jahren?

Sanlier: Ich denke, da sind wir uns beide ziemlich einig. Wir wollen beide im Vertrieb, in der Nähe des Kunden bleiben und uns stetig weiterbilden.

Habon: Ich selber bilde mich derzeit zum Sparkassenfachwirt an der Ostdeutschen Sparkassenakademie in Potsdam weiter und werde dabei von der Berliner Sparkasse unterstützt. Mein Ziel ist es, mich weiterzuentwickeln und die Chancen im Unternehmen zu nutzen.

Die South East Writer bedanken sich sehr für das unterhaltsame und informative Interview.

 

South East Writer

Liebe Grüße
Eure South East Writer

Franziska, Fabian, Markus und René

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Kommentare


schreibt am 11.09.2014 um 15:02 Uhr:

Ich habe das gestern schon auf Facebook gelesen und bin begeistert :)