Berliner Sparkasse  

Gemeinsam für mehr kulturelle Vielfalt

von Tanya Zlateva am in Gut für BerlinKommentieren

Rechtzeitig zum Beginn der neuen Spielzeit können wir zusammen mit der Komischen Oper Berlin eine gute Neuigkeit verkünden – unsere neue Partnerschaft! Mit der Kooperation, die zunächst für ein Jahr vereinbart wurde, wollen wir die Themen Vielfalt und kulturelle Öffnung noch mehr in die Stadt hineintragen. Das Opernhaus zeigt sich sehr familiär und kundennah und passt daher sehr gut zur Berliner Sparkasse. Die Schwelle zur Hochkultur ist bei der Komischen Oper traditionell niedriger als bei anderen klassischen Opernhäusern. Das erleichtert es, das Angebot des Musiktheaters für Menschen zu erschließen, die bisher nicht in die Oper gehen.

Unter Intendant Barrie Kosky wurde die Komische Oper Berlin in den vergangenen vier Jahren zu einer echten Bereicherung für Berlin. Mit seinen überraschenden Aufführungen schafft Kosky den Spagat zwischen anspruchsvollen Inhalten und guter Unterhaltung, setzt seltene Barockstücke auf den Spielplan, entstaubt Musicals und öffnet seine Oper für ganz neue Zielgruppen.

Kooperation steht auf mehreren Säulen

Die Kooperation zwischen der Komischen Oper und der Berliner Sparkasse wird auf mehreren Säulen stehen: Ein Herzstück ist das Singprojekt „Sing along“ an Berliner Grundschulen, das zusammen mit einer Musiktheaterpädagogin erarbeitet wird und in einer großen Aufführung im Opernhaus münden wird. Besonders wichtig ist es den Beteiligten, Schülerinnen und Schüler aus möglichst breit gefächerten sozialen und kulturellen Schichten anzusprechen und für das Singen zu begeistern.

Ein weiteres schon in der Produktion befindliches Projekt ist ein Kinderbuch über den Beruf der Opernsängerin. Und nicht zuletzt soll die Berliner Sparkasse sich in jeder Spielzeit einer Premiere besonders widmen, in der das Thema Vielfalt besonders augenfällig wird. Mit der aktuellen Premiere wendet sich die Komische Oper zunächst dem Nachwuchs-Publikum zu und erweckt die Geschichte eines bekannten Titelhelden zu neuem Leben:

Peter Pan ist der Junge, der nie erwachsen werden will. In Nimmerland erlebt er zusammen mit seiner Gefolgschaft, dem Mädchen Wendy Darling und ihren beiden Brüdern, viele atemberaubende Dinge. In Nimmerland muss man nämlich nur fest an etwas glauben, damit es passiert. Im wilden Flug geht es von Abenteuer zu Abenteuer. Die vier kämpfen gegen den gefährlichen Kapitän Hook und seine Piratenbande, schließen Freundschaft mit Indianern, beobachten die wunderschönen Meerjungfrauen – und treffen auf ein gefährlich tickendes Grusel-Krokodil. Aber auch die tollsten Erlebnisse können nicht verhindern, dass die Kinder irgendwann Sehnsucht nach zu Hause bekommen…

Ab 6. November bringt die Familienoper von Richard Ayres die Kinder aus Nimmerland zum Fliegen. Dafür wurde den Ensemblemitgliedern einiges abverlangt. Sie mussten sogar extra eine Flugtauglichkeitsprüfung ablegen, berichtet Janina Moelle, die die Kooperation mit der Berliner Sparkasse bei der Komischen Oper betreut. Das verspricht eine spannende Aufführung zu werden – oder auch ein Erlebnis für „Junge und Junggebliebene“, wie es im Programm der Komischen Oper heißt.

Foto: Jan Windzus Photography

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