Berliner Sparkasse  

Gründerpreis 2017: Gipfelstürmer am Wannseeufer

von Christian Seifert am in Gründer und UnternehmerKommentieren

Besser hätte man die Kulisse gar nicht wählen können: Im Veranstaltungszentrum am malerischen Wannseeufer hat das Start-up „Augletics“ den 5. Gründerpreis der Berliner Sparkasse gewonnen. Die Idee der Jungunternehmer: ein Ruderergometer mit digitalem Personal Trainer.

Erst kommt der Pitch, dann die Preisverleihung

Drei junge Gründerteams, von einer Fachjury aus Wirtschaft und Medien unter zehn Geschäftsideen ausgewählt, waren in diesem Jahr zum Sommerfest des FU-Netzwerks Unternehmertum eingeladen worden. Unter dem Motto „Gipfelstürmer – innovative Ausgründungen aus der Freien Universität Berlin 2015 und 2016“ präsentierten sie dort ihre Unternehmen: Neben den Rudergerät-Entwicklern erklärten die Gründer von „SciFlow“, einem Publikationsportal für Wissenschaftler, und „Whispeer“, einer verschlüsselten Kommunikationsplattform, in kurzen Präsentationen ihre innovativen Ideen. Dann stellten sie sich den kritischen Nachfragen der rund 160 Gäste. Diese hatten es am Ende in der Hand und konnten per SMS über die vorgestellten Geschäftsmodelle abstimmen.

Ehemalige vor Ort

Vor der feierlichen Siegerehrung aber warfen Dr. Christian Segal vom Firmencenter Gründung und Nachfolge der Berliner Sparkasse und Aneta Bärwolf, Teamleiterin Gründungsförderung und Forschungstransfer bei Profund Innovation der FU, einen Blick zurück: Sie holten drei der bisherigen Gründerpreis-Sieger auf die Bühne und zogen gemeinsam Bilanz: Wie ist es ihnen seit der Auszeichnung ergangen? Was sind die Pläne für die Zukunft? Einzig die im ersten Jahr 2013 Ausgezeichneten, das Superfood-Start-up „Lebepur“, waren entschuldigt – zur allgemeinen Erheiterung des Publikums mit der Begründung, man weile derzeit in der Südsee. Ein gutes Omen für die diesjährigen Preisträger.

4.000 Euro für die Gewinner

Das Team von „Augletics“ kann sich nun über das von der Berliner Sparkasse gestiftete Preisgeld von 4.000 Euro freuen. Die beiden weiteren Finalisten erhalten jeweils 500 Euro. Spätestens beim finalen und rein männlichen Gruppenfoto fiel auf: Auch an der FU scheint das Gründen noch eine Männerdomäne zu sein. Die Ermutigung von Gründerinnen bleibt also auf der Tagesordnung.



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