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Günstiger ins Eigenheim – wie Sie beim Hausbau sparen (Teil 1)

von Tanya Zlateva am 8. März 2018 | Kategorie: Service

Wer die Kosten von Anfang an fest im Blick hat, kann beim Bau eines Hauses einiges sparen. Wir zeigen in unserer neuen zweiteiligen Serie „Günstiger ins Eigenheim – wie Sie beim Hausbau sparen können“, wo es Einsparpotenzial gibt.

1. Sparfaktor: Preisvergleich
Es klingt banal, aber beim Kauf eines Autos oder einer Küche machen Sie es doch auch: Sehen Sie sich verschiedene Angebote an. Vergleichen Sie Preise und Leistungen. Beobachten Sie den Immobilienmarkt und lassen Sie sich Zeit bei der Suche nach Ihrer Traumimmobilie. Nur so bekommen Sie ein Gefühl für die Kosten, die auf Sie zukommen können. Unter Umständen erhalten Sie ein Haus mit einer gleichen oder ähnlichen Qualität bei dem einen Anbieter günstiger als bei seiner Konkurrenz. Also Augen auf!

Auch für die Finanzierung Ihrer Immobilie sollten Sie verschiedene Angebote vergleichen. Bedenken Sie aber bitte auch: Der günstigste Finanzierer ist nicht zwangsläufig auch der beste!

2. Sparfaktor: Grundstück und Lage
Großes Grundstück mit viel Garten – eine Wunschvorstellung, die sich vor allem in Großstädten angesichts rasant steigender Grundstückspreise schnell als zu teuer erweisen kann. Bestenfalls auf dem Land gibt es Bauland noch zum Schnäppchenpreis. Fragen Sie sich also, wie viel Grundstück Sie wirklich brauchen und planen Sie lieber etwas kleiner.

Fakt ist ebenso: Grundstücke in Citylage sind in der Regel teurer als am Stadtrand. Ein Haus im Speckgürtel wiederum kann hohe Folgekosten nach sich ziehen, wenn die Besitzer täglich lange Arbeitswege mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen müssen. Wägen Sie deshalb sorgfältig ab, welche Grundstückslage für Sie sinnvoll ist.

3. Sparfaktor: Steuern
Auch steuerlich können Sie sparen: Je kleiner Grundstück und Haus sind, umso niedriger sind die Steuern dafür. Die Grunderwerbsteuer machte 2017, abhängig vom Bundesland, immerhin zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises aus – ein erheblicher Kostenfaktor. Hinzu kommt noch die Grundsteuer, die Eigentümer regelmäßig an die Gemeinde zahlen müssen.

Spartipp: In manchen Regionen wird Erbpachtland angeboten. Erbpacht ist eine Alternative zum Grundstückskauf. Sie pachten das Land, auf dem Sie Ihr Eigenheim bauen und zahlen dem Pächter dafür einen Pachtzins. In der Regel läuft ein Erbpachtvertrag über mehrere Jahrzehnte.

4. Sparfaktor: Haustyp und Hausgröße
Frei stehendes Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus: Bauherren haben die Qual der Wahl. Oder nicht – wenn sie aufs Geld achten müssen. Reihenhäuser sind im Schnitt am günstigsten. Wer lieber in ein frei stehendes Einfamilien- oder in ein Doppelhaus ziehen will, zahlt in der Regel mehr, wie die Grafik zeigt:

Architekten- oder Serienhaus? Das ist ein weiterer Kostenfaktor, den Sie beeinflussen können. Ein Haus von der Stange ist meist günstiger im Preis als ein Haus, das ein Architekt nach den Vorgaben des Bauherrn individuell konzipiert. Aber Achtung: Beim Serienhaus lassen sich Bauunternehmen sowie Fertighaushersteller Sonderwünsche oft teuer bezahlen.

Auch die Wohnfläche hat Einfluss auf die Kosten der Immobilie. Fragen Sie sich, wie viele Räume wirklich notwendig sind und wie groß sie sein sollen. Muss das Wohnzimmer Tanzsaal-Größe haben, oder reicht es ein paar Nummern kleiner? Und natürlich machen einfache Grundrisse den Hausbau preiswerter. Wer auf Gauben, Erker, Balkons oder Säulen am Haus verzichtet, spart.

Und noch ein Tipp: Lassen Sie möglichst nichts mehr an der Immobilie ändern, wenn die Planung bereits abgeschlossen ist und der Hausbau begonnen hat. Denn das verteuert Ihr Bauvorhaben.

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Kommentare


Elenafarinelli schreibt am 20.03.2018 um 01:47 Uhr:

Oh, das freut mich aber sehr! Dankeschön!!

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