Berliner Sparkasse  

Integriert erfolgreich

von Tanya Zlateva am in Gründer und UnternehmerKommentieren

Reinickendorf. Chic chic – der Integra-Firmensitz. Im großzügigen barrierefreien Gebäude treffen wir Geschäftsführer Karl Bubenheimer und seinen Kundenberater bei der Berliner Sparkasse, Axel Kähler. Sie wollen uns berichten, warum Integra europaweit Schule macht. Und welche Zukunftspläne man gemeinsam vorantreibt.

Wir fangen beim Basiswissen an: Was macht Integra?
Karl Bubenheimer sprüht förmlich: „Integra ist seit 2002 anerkannter Integrationsbetrieb. Unser Ziel ist die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Dazu haben wir zwei gewerbliche Geschäftsbereiche, in denen Schwerbehinderte und Gleichgestellte gemeinsam mit Nichtbehinderten arbeiten und ihren Lebensunterhalt verdienen: Wir sind Partyausstatter und Reinigungs-Service. Daneben engagieren wir uns mit verschiedenen Projekten in der Senioren- und Behindertenhilfe und im Übergang Schule-Beruf, außerdem sind wir ein Ausbildungsbetrieb, auch und gerade für junge Menschen mit Behinderung.“

Integra3Karl Bubenheimer präsentiert uns beim Rundgang stolz das neue Möbel- und das bewährte Geschirrlager, die eine Partyausstattung aus einer Hand für bis zu 5 000 Personen möglich machen. Es fallen Begriffe wie Photovoltaik, Regenwasserversickerung, Spülen mit Osmosetechnologie oder Blockheizkraftwerk, die den ökologischen Anspruch unterstreichen. Und im Fall des eigenen Kraftwerks den Startpunkt der Zusammenarbeit mit der Berliner Sparkasse darstellen. Axel Kähler: „Das neue Blockheizkraftwerk ist unser erstes gemeinsames Projekt.“ Karl Bubenheimer wirft ein: „Und das ging super reibungslos!“

Uns interessiert, wer auf die Integra-Leistungen setzt. „Was die Partyausstattung angeht, sind das hauptsächlich Caterer und Eventagenturen. Und unseren Reinigungs-Service buchen alle, für die Qualität vor Schnelligkeit geht. Besonders mittlere Unternehmen. Hier wollen wir in Zukunft verstärkt Großaufträge akquirieren. Ich denke, da sind die Wohlfahrtsverbände und ihre Liegenschaften die richtigen Adressen.“

Wie aber kann dieser hohe Qualitätsanspruch gesichert werden?
Karl Bubenheimer: „Meine Aufgabe ist es, die individuelle Minderleistung zu managen. Damit unsere Arbeit am Ende perfekt ist. Und das ist sie. Hier sind von 80 Arbeitnehmern also nicht nur 40 mit Behinderungen erfolgreich integriert. Wir sind auch integriert erfolgreich. Und in ganz Europa einzigartig – darum besuchen uns häufig ausländische Delegationen, zuletzt z.B. aus Schottland und Polen, auch aus Japan konnten wir schon Besucher be-grüßen.“

Und was schätzt Axel Kähler ganz persönlich an Karl Bubenheimer? „Sie spüren es ja selbst, mit wie viel Engagement und in welcher Intensität er für die Sache brennt. Das reißt einen förmlich mit. Auch, wenn es um neue Ziele geht. Ich verrate nicht zuviel, aber derzeit arbeiten wir gemeinsam an einem Integra-Hotelprojekt.“ Wenn man die beiden sieht, ahnt man: Auch das wird ein Erfolg.

Kundenberater Axel Kähler: „Der besondere Umgang mit besonderen Menschen“

Integra41. Welche Eigenschaften schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?
Fairness, Wissen und Humor.

2. Was reizt Sie an Ihrem Beruf?
Die Vielfalt an Menschen und Geschäftsmodellen, die ich bei meiner Arbeit kennen lernen darf.

3. Wie lautet Ihr Motto?
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (Erich Kästner)

4. Wer ist Ihr Lieblingsschriftsteller?
Das Leben selbst.

5. Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Die, aus denen wir lernen. Die, die nicht schöngeredet werden. Und die, die eingesehen werden.

6. Was war Ihr schönstes Erlebnis als Kundenbetreuer?
Die schönsten Momente sind die Gespräche vor Ort mit dem Unternehmer, in denen neue Vorhaben und passende Lösungen vorgestellt werden.



Dieser Artikel ist in der März/April-Ausgabe unseres Unternehmer-Magazins Profits erschienen. Wir berichten über erfolgreiche Berliner Unternehmer und informieren Sie über wichtige Hintergründe, Fakten und Ereignisse. Die komplette Ausgabe können Sie unter www.berliner-sparkasse.de/profits als ePaper lesen.

Autor: Martin Schubert
Fotos: Roland Horn

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