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Jährlich 100 neue Auszubildende

Michael Martens (51) ist Ausbilder bei der Berliner Sparkasse. Im Interview spricht er über interne Schulungen, das Planspiel Börse und gute Aussichten für die Auszubildenden.

Herr Martens, Sie sind nicht einfach zu erreichen. Erst führten Sie Feedback-Gespräche mit den Auszubildenden, dann waren Sie in Schulungen. Worin schulen Sie die Nachwuchskräfte denn?

Die grundlegende Aufteilung des dualen Systems – egal ob Ausbildung oder Duales Studium – sieht ja wie folgt aus: In der Berufsschule lernen die Auszubildenden die Theorie, in ihrem Betrieb sammeln sie praktische Erfahrungen. Die Berliner Sparkasse führt im Rahmen der Praxis-Zeit aber auch interne Schulungen durch. Beispielsweise lehrt die Berufsschule allgemeine Kreditrichtlinien und wir schulen unsere Auszubildenden ergänzend dazu mit unseren internen Regelungen. In speziellen Produktschulungen geht es um Girokonten und Kreditkarten, auch zu Themen wie Immobilienfinanzierung und das Bausparen schulen wir unseren Nachwuchs.

Wie viele Schulungen bekommen die Auszubildenden?

In der zweijährigen Ausbildung führen wir ungefähr 35 Schulungen durch. Die meisten davon finden in der Anfangsphase statt, damit das Gelernte in der Praxis angewendet werden kann. Kurz vor Ende der Ausbildung bieten wir dann eine gezielte Prüfungsvorbereitung an.

Gibt es auch zum Planspiel Börse eine extra Schulung?

Das Planspiel Börse wird im Rahmen der Schulungen zum Wertpapiergeschäft angeboten. Es sollen aber nur diejenigen mitmachen, die wirklich Lust darauf haben und sich intensiver mit dem Aktienmarkt auseinanderzusetzen wollen. Wir haben nichts davon, junge Menschen zur Teilnahme zu zwingen, die dann nicht aktiv mitmachen. Daher ist die Teilnahme freiwillig.

Wie ist die Resonanz der Azubis?

Ich bin sehr zufrieden. In der aktuellen Spielrunde nehmen acht Spielgruppen mit drei bis fünf Mitgliedern teil. Am vergangenen Freitag habe ich erst in einem Kurs gemerkt, wie die jungen Menschen Blut geleckt haben, sich Spielstände zuriefen und über ihre Entscheidungen diskutierten. Das Schöne am Planspiel ist, dass die Auszubildenden reale Erfahrungen machen und spannende Momente erleben. Tatsächlich einmal Glück haben, Pech haben und die Auswirkungen der Entscheidungen aufgezeigt bekommen: Das gehört eben dazu und interessiert die jungen Menschen.

Und ein bisschen testen sie sicher auch die gelernte Theorie?

Definitiv. Viele Teams schauen sich vor ihren Entscheidungen nicht nur die Nachrichten an, sondern befassen sich auch mit technischen Methoden, um Unternehmen zu analysieren. Unsere neuen Auszubildenden, die im September gestartet haben, spielen daher noch nicht mit. Auch diejenigen, die kurz vor der Abschluss-Prüfung stehen, haben genug andere Dinge zu tun. Somit hat jeder Auszubildende einmal die Chance, im Rahmen der Schulungen mit unserer Betreuung am Planspiel Börse teilzunehmen.

Wie viele Auszubildende sind denn bei der Berliner Sparkasse?

Jedes Jahr beginnen 100 junge Leute ihre Ausbildung oder ihr Duales Studium bei uns. Die Mehrheit davon startet im September, also direkt nach dem Schulabschluss. Wir haben aber auch einen zweiten Zyklus, der im Februar startet. Den nutzen zum Beispiel Studienabbrecher oder Schulabgänger, die noch ein paar Monate im Ausland waren oder bei der Entscheidung für den Berufsweg noch gezögert haben. Bewerber, die wir im September noch nicht einstellen konnten, haben damit ebenfalls eine zweite Chance. Auch für die Berliner Sparkasse hat das System übrigens einen Vorteil: Wir haben zweimal im Jahr Absolventen, die wir übernehmen können.

Ein gutes Stichwort: Wie hoch sind denn die Übernahmechancen?

Sowohl für uns als auch für die Auszubildenden ist das Ziel von Beginn an, dass nach dem Abschluss eine Festanstellung bei der Berliner Sparkasse erfolgt. Dafür bilden wir den Nachwuchs aus, er ist unsere Zukunft. In der Regel klappt das auch ganz gut: In den letzten beiden Jahren haben wir die Mehrzahl der Azubis übernommen.

Die Aussichten für die Auszubildenden sind also hervorragend. Im zweiten Teil des Interviews sprechen wir mit Herrn Martens über Orientierungstage bei der Berliner Sparkasse und weitere Angebote für Schulen und Schüler, die sich für eine Karriere bei der Berliner Sparkasse interessieren.

Einer, der in diesem Jahr die Ausbildung bei der Berliner Sparkasse abgeschlossen und direkt übernommen wurde, ist Jonathan Bonge. Im Interview mit uns sprach er über seine neue Aufgabe, sein frühes Interesse für die Börse und darüber, welche besondere Rolle seine Oma dabei spielte.

 

 

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