Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

Konto, Kredit, Kontakte – was unsere Start-up-Betreuer so besonders macht

von Tanya Zlateva am 14. August 2017

Im ersten Teil des Interviews mit unserem Start-up-Team haben wir die zwei Experten und ihre Idee des Meetups vorgestellt. Natürlich spielen auch finanzielle Themen eine nicht unerhebliche Rolle bei der Gründung eines Start-ups. Heute verraten uns Arnas und Till, was sie neben Konto und Kredit noch zu bieten haben.

Ihr vermittelt Start-up-Gründern mit den Meetups viele Tipps und wichtige Infos. Aber warum sollte jemand sein Konto gerade bei euch eröffnen, was unterscheidet euch von dem Angebot anderer Banken?

Arnas: Drei Gründe: bis zur ersten Finanzierungsrunde haben Start-ups fast nie Geld, die Gründer leben oft von Ersparnissen und alles muss ganz schlank ablaufen. Daher verzichten wir im ersten Jahr auf die Kontoführungsgebühren. Jeder gesparte Euro zählt schließlich für sie. Die Kreditkarte für Start-ups ist auch ein wichtiges Thema: wir können in den meisten Fällen mit der Kontoeröffnung auch eine Firmenkreditkarte anbieten. Und drittens ganz wichtig: das Networking. Als Marktführer in Berlin und mit unserer fast 200-jährigen Geschichte haben wir natürlich Kontakte in alle möglichen Bereiche dieser Stadt – in Unternehmen, Universitäten und zu typischen Start-up-Finanzierern wie Business Angels und Venture Capital Fonds. Und für unsere Kunden nutzen wir diese natürlich gern jederzeit.

Till: Wir kennen alle unsere Start-ups richtig gut und wissen, wo sie gerade stehen und was die aktuellen Herausforderungen sind. Wenn wir also in Blogs, Nachrichten, den sozialen Netzwerken oder von Partnern etwas Relevantes lesen, dann leiten wir das weiter oder sprechen die Gründer direkt darauf an. Oder umgekehrt – wir geben ihre Anfragen oder Neuigkeiten in unser Netzwerk.

Ihr habt jetzt noch gar nichts von Krediten gesagt, wie kommt das?

Till: Wir bieten auch Kredite für Start-ups an, das ist sogar ein sehr wichtiger Teil unserer Arbeit. Wenn es über einen kleinen Kontokorrentkredit oder die Kreditkarte für Start-ups hinausgeht, dann verwenden wir vor allem Förderdarlehen der öffentlichen Förderbanken wie z.B. KfW oder Investitionsbank Berlin. Genau wie unsere zehn Kolleginnen und Kollegen im FirmenCenter bei Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen prüfen wir zuerst den Business- und Finanzplan. Es ist wichtig, dass das Produkt des Start-ups Marktreife erlangt hat, also kein Entwicklungsrisiko mehr besteht. Erste Kunden und Zahlungsströme helfen uns auch bei der Einschätzung, ob die Idee Zukunft hat. Und ein entscheidender Punkt ist, dass das Gründungsteam sich für den Förderkredit persönlich verbürgt. Wir können keine ausführliche Due Diligence machen, sondern entscheiden auf Basis eines Businessplans und eines persönlichen Gesprächs. Die persönliche Bürgschaft dient da als klares Signal, dass die Gründer fest an ihren Erfolg glauben.

Arnas: Für viele Gründer ist daher das Förderdarlehen in der Anfangsphase nicht das richtige Finanzierungsinstrument. Keiner von uns kann so sicher sagen, ob das Start-up wirklich erfolgreich sein wird. Venture Capital preist das ein, bei einem Kredit können wir aber weniger Ausfälle verkraften, da wir ja nicht weiter am Erfolg partizipieren. In der Praxis ist eine Kreditfinanzierung daher frühestens zum Aufstocken einer Series A oder B sinnvoll. Oder zwischendurch für Working Capital, für das die Gründer ihre Anteile nicht extra verwässern möchten.

Verstanden – ihr punktet also mit persönlichem Netzwerk, Veranstaltungen, einer Kreditkarte für Start-ups, start-up-freundlichen Kontokonditionen und der Möglichkeit, später einmal einen Förderkredit zu bekommen. Habe ich etwas vergessen?

Arnas: Na und außerdem kommen wir ohne Krawatte und meistens in Jeans und sind darüber hinaus einfach zwei nette Typen. Aber im Ernst, ich finde den Start-up-Job den mit Abstand besten in der Berliner Sparkasse. Ich lerne jeden Tag etwas Neues über aktuellste Technologie und innovative Geschäftsmodelle. Ich treffe hoch motivierte und fähige junge Leute mit unglaublichen Ideen und noch mehr Mut, diese auch umzusetzen. Diesen Spaß an der Arbeit merkt man mir (hoffentlich) auch an!

Till: Wir geben auch gern Feedback, schließlich reden wir ja mit vielen Gründern über ihre Geschäftsmodelle. Wenn also jemand mal die Meinung von einem Außenstehenden braucht, dann stehen wir gern zur Verfügung. Dieser Einblick in junge Unternehmen ist wirklich spannend. Und wenn wir die Gründer über die ersten Jahre als Bank begleiten, dann erleben wir einzigartige Erfolgsgeschichten… und auch manches Scheitern. Aber aus allem lernt man schließlich.

Wer mit unseren beiden Experten Kontakt aufnehmen will, kann das gerne per E-Mail tun. Till erreicht man unter till.willebrand@berliner-sparkasse.de und Arnas unter arnas.braeutigam@berliner-sparkasse.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.