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Lasst uns kwitten!

eingestellt von Tanya Zlateva am 6. Juli 2018 um 11:59 | Kategorie: Service

Online von früh bis spät: Wir chatten, shoppen, surfen, wo wir gehen und stehen. Das Smartphone erobert einen Lebensbereich nach dem anderen. Auch das Bezahlen. Und trotz der nach wie vor ungebrochenen Leidenschaft der Deutschen für Bargeld – die Erfolgsstory der Geldsendefunktion Kwitt zeigt: Wenn eine digitale Lösung unkompliziert, praktisch und schnell ist, setzt sie sich durch.

Es klingelt. Vor der Tür steht ein muskelbepackter, tätowierter Mann mit grimmigem Blick. Nach dem ersten Schock stellt sich heraus: Er möchte nur etwas Kleingeld einsammeln, das man noch jemandem schuldet – und zwar per Kwitt. Der erfolgreiche TV-Spot der Sparkassen mit dem Geldboten in der Hauptrolle macht mit einem Augenzwinkern deutlich, dass sich via Kwitt einfach und schnell kleine Beträge an Freunde und Bekannte senden lassen. „Die Werbung hat natürlich zum raschen Erfolg der Funktion beigetragen“, sagt Mirko Simon. Der Leiter Vertrieb Direkt bei der Berliner Sparkasse weiß aber auch, dass Kwitt vor allem von der Integration in die Sparkassen-App profitiert hat. In einem Medium, das die Kunden schon stark nutzen, hatte Kwitt exzellente Startchancen.

Auch Tatjana Neumann weiß zu schätzen, dass Kwitt als Bezahlfunktion der Sparkassen-App nicht separat installiert werden muss. Kollegin Nicole Pöppl nutzt Kwitt regelmäßig, „weil man ja doch mal kein Bargeld bei sich hat, und es dann relativ schnell geht, wieder quitt zu sein“. Für Roy Hoffmann, der mit den Kolleginnen die Mittagspause verbringt, ist Kwitt einfach schneller und unkomplizierter, als jedes Mal Kontonummern hin- und herzuschicken und eine TAN eingeben zu müssen. „Und auch wenn man Geld verleiht, man kennt das ja selbst, dem ein oder anderen muss man dann lange nachlaufen. Aber Kwitt macht das ganz einfach – und das spart Zeit, Energie und Nerven.“ Immer wenn’s im täglichen Leben um kleinere oder mittelgroße Geldsummen gehe, sei Kwitt großartig – da sind sich die jungen Leute einig. Durchschnittlich ein- bis zweimal pro Woche nutzen sie Kwitt, zum Beispiel in der Mittagspause: Einer zahlt für alle, die anderen senden ihm ihren Anteil einfach per Kwitt. Oder wenn man Geld sammelt für ein Geschenk. Oder wenn es darum geht, den gemeinsamen Wochenendeinkauf zu teilen.

Wie gut Kwitt ankommt, beweisen die Zahlen: Schon 803.000 Menschen haben sich bundesweit registriert (Stand März 2018), 702.000 allein bei den Sparkassen. Mirko Simon überrascht das nicht. „P2P-Zahlungen (P2P = Peer-to-Peer, also unter Bekannten) werden bald Alltag sein“, sagt der Digitalprofi der Berliner Sparkasse. Diese wirkte von Anfang an bei der Entwicklung von Kwitt mit – und engagiert sich nach wie vor bei der Weiterentwicklung der Bezahlfunktion. „Die Menschen wollen möglichst unkompliziert Geld hin- und hersenden“, erläutert Simon. „Und gerade bei kleinen Beträgen möchte man nicht in seinem Portemonnaie kramen – das Smartphone hat man ja immer dabei.“

Die Berliner Sparkasse freut sich jedenfalls darüber, dass die Funktion so beliebt ist. Und arbeitet an weiteren innovativen Features – etwa an Freddy, dem Online-Fuchs, der auf Basis von künstlicher Intelligenz Besuchern auf der Webseite hilft, schneller den richtigen Service zu finden. Oder an einem Angebot zum automatischen Vertragsmanagement in Kooperation mit dem FinTech MoneyMap. Erfolgsentscheidend ist letztlich – wie so oft in der digitalenWelt –, was den Menschen wirklich nützt.

 

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