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Mitarbeiter erleben Rollstuhlbasketball hautnah

Knieprobleme, Neugier oder das Gefühl, sich im Rollstuhl zu bewegen – alles Gründe, aus denen sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich Ende Mai zum Rollstuhlbasketballtraining der Sportgemeinschaft Handicap e.V. trafen. Die Sportgemeinschaft konnte durch eine Spende von 5.144 Euro zwei Sportrollstühle anschaffen. Als Dank bot der Verein ein exklusives Training an.

Die Vorgeschichte

Der Erlös der Tombola unseres Mitarbeiter-Sommerfestes 2016 ging an die Sportgemeinschaft Handicap e.V. Zusätzlich zu diesen 5.000 Euro kamen noch 144 Euro aus einem internen Verkauf von Füchse-T-Shirts. Der Verein bestellte daraufhin zwei Sportrollstühle. Die Anschaffung der Sportrollstühle hat lange gedauert, die Produktion ist aufwendig und im Vorfeld müssen diverse Abstimmungen laufen und Angebote eingeholt werden. Aber jetzt sind sie da und voll einsatzfähig.

Davon konnten sich unsere sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Sporthalle der Peter-Usinov-Schule selbst ein Bild machen.

Intensives Training

Nach dem ersten Warmrollen führten Martin Schmidt, Vorstandsvorsitzender des Vereins Sportgemeinschaft Handicap e.V, zusammen mit Khalid Rahmouni-Alami, Rollstuhlbasketball-Profi, die ersten Trainingseinheiten durch.

Erstes Fazit: Rollstuhlbasketball ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Man muss gleichzeitig den Ball dribbeln und den Rollstuhl vorwärts bewegen. Noch schwerer wird es, wenn man so auch noch Slalom fahren soll. Und dann erst Körbe werfen, mit einem deutlich größeren Abstand zum Korb, als im Stehen! Noch spannender wird es, wenn man einen rollenden Ball aufnehmen will, der kurz vor dem Aus ist. Dabei den Rollstuhl nicht gegen die Wand zu fahren, ist hohe Kunst. Trotzdem gab es ein Lob von Martin Schmidt: „Wir hatten schon einige Gruppen zum Training hier, aber ihr lernt wirklich schnell.“

Das mussten die sechs auch, denn nach rund einer Dreiviertelstunde „sich-an-den-Rollstuhl-gewöhnen“ wurde es ernst: Im Trainingsspiel „Team blau gegen Team bunt“ ging es ans Eingemachte. Und es sah so aus, als wenn sich das Training gelohnt hat. Die Pässe saßen (meistens) und der Ball flog öfter in den Korb als daran vorbei. Spielerinnen, denen im vorherigen Training kein Treffer gelang, warfen plötzlich einen Korb nach dem anderen.

Weiter so!

Das Ergebnis: Team blau gewann, außerdem Muskelkater in den Armen, Blasen an den Händen, sechs über das ganze Gesicht strahlende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Erkenntnis, dass das zwei sehr gut investierte Stunden waren. „Ein unglaublich intensives Match mit den Sportlern des Rollstuhl-Basketballvereins und mit den Kollegen der Berliner Sparkasse! Beim Training hab ich ein paar tolle Menschen kennen gelernt, die den sportlichen Gedanken und ihren Kampfgeist trotz ihrer Situation nicht verloren haben. Ich wünsch dem Verein weiterhin viel Spaß und viele Titel.“, so Patrick Gehrke, Spieler im Gewinnerteam und Mitarbeiter im Bereich Stiftungen.

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Kommentare


schreibt am 23.06.2017 um 21:25 Uhr:

Klasse Aktion von der Sparkasse und tolle Sache das die Mitarbeiter teilgenommen haben.



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