Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Berliner Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

Neue Spielzeit bei der Komischen Oper – Kooperation geht ins zweite Jahr

Seit etwas mehr als einem Jahr sind die Komische Oper und die Berliner Sparkasse Kooperations-Partner. Mit Susanne Moser, der geschäftsführenden Direktorin der Komischen Oper, ziehen wir eine erste Zwischenbilanz und werfen einen Blick auf die kommenden Projekte.

Die Kooperation zwischen der Komischen Oper Berlin und der Berliner Sparkasse geht in das zweite Jahr – wie haben Sie die bisherige Zusammenarbeit empfunden?


Wir freuen uns sehr, mit der Berliner Sparkasse einen Sponsor und Partner gefunden zu haben, der unsere Ziele teilt und daran interessiert ist, Projekte und Initiativen gemeinsam zu entwickeln und eng zusammen zu arbeiten. Das erste Jahr unserer Kooperation war sehr intensiv und stand ganz im Zeichen unserer Initiative »Kultur für das vielfältige Berlin«. Wir haben viel auf die Beine gestellt, viel gelernt – und wir haben noch viel vor. Es gibt also allen Grund dazu, vorfreudig und beschwingt in das zweite Jahr unserer Zusammenarbeit zu starten.

Was ist Ihnen in besonders guter Erinnerung?

Ein Höhepunkt war sicherlich das kulturelle Bildungsprojekt Berliner Sing Along. 30 Schulklassen mit Kindern aus über 100 Nationen haben das Liedprogramm mehrere Monate lang einstudiert und dann gemeinsam unser Konzert im großen Saal der Komischen Oper Berlin gestaltet. Es war unglaublich beeindruckend und berührend, mit welcher Begeisterung und Freude die Kinder die Lieder geschmettert haben. Das gemeinsame Singen schafft letztlich ein Gemeinschaftsgefühl, das bei allen Beteiligten lange nachwirkt. Wenn über 1.000 junge Menschen mit ihren Stimmen den voll besetzten Opernsaal erfüllen, dann kann man wirklich Gänsehaut bekommen.

Wo könnten wir noch mehr zusammen arbeiten?

Der Kerngedanke unserer Zusammenarbeit liegt in dem Thema »Vielfalt«. Berlin ist eine bunte Stadt, in der Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Bildung und Herkunft leben. Als öffentliche Institution haben wir den kulturpolitischen Auftrag, all diesen Menschen die Teilhabe an der Kunstform Musiktheater zu ermöglichen. Zusammen mit der Berliner Sparkasse möchten wir uns künftig noch mehr für Vielfalt und Chancengleichheit einsetzen und hierzu gemeinsame Veranstaltungen und Projekte kreieren und durchführen. Unser Wunsch ist es, durch unsere Kooperation möglichst viele Menschen unterschiedlicher Herkunft zu erreichen und nachhaltige Begegnungen zu schaffen.

Auf welches Projekt aus unserer Kooperation freuen Sie sich in der kommenden Spielzeit?

Das Herzstück unserer Zusammenarbeit wird auch in der neuen Spielzeit das kulturelle Bildungsprojekt »Berliner Sing Along« sein, auf das ich mich ganz besonders freue. Wir werden das Mitsingprojekt mit neuen Partnerschulen durchführen und wieder eine bunte Sammlung von Liedern aus verschiedenen Genres zusammenstellen. Neben den Schulklassen sollen auch wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Sparkasse und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung mitsingen. Vielleicht bringen wir sogar wieder etwas Mehrstimmiges zustande. Wir freuen uns jedenfalls schon auf die musikalischen Proben!

In Ihrem Haushalt sind Sponsorengelder vermutlich nur ein kleiner Bruchteil der Finanzierung: Warum sind sie trotzdem wichtig?

Die Komische Oper Berlin versteht sich als Opernhaus für alle und ist bestrebt, Besucherinnen und Besucher zu erreichen, die bislang keine oder wenig Berührungspunkte mit der Kunstform Oper hatten. Mit den herkömmlichen personellen und finanziellen Ressourcen der vorhandenen Kulturetats ist das nicht zu stemmen. Deshalb sind wir sehr froh und dankbar, Sponsoren und Förderer an unserer Seite zu haben, die uns helfen, auf diesem Gebiet neue Erfahrungen zu sammeln. Die Berliner Sparkasse fördert schon immer Einrichtungen mit ähnlichen Werten. Als Berliner Finanzinstitut hat sie Lokalbezug und zeichnet sich durch soziales Engagement aus. Chancengleichheit und Vielfalt sind daher Themen, die wir gemeinsam sehr gut anpacken können.

Welche Produktion aus der aktuellen Spielzeit ist denn Ihr persönlicher Geheimtipp?

Für mich gibt es in der aktuellen Spielzeit zwei Produktionen, auf die ich mich ganz besonders freue. Zum einen auf die Oper Pelléas et Mélisande von Claude Debussy – ein meisterhaftes musikalisches Kammerspiel im Stil des Impressionismus, das erstmals in der Komischen Oper Berlin aufgeführt wird. Zum anderen blicke ich der Produktion Anatevka mit großer Vorfreude entgegen. Im Rahmen des 70-jährigen Jubiläums des Hauses kommt das Musical von Jerry Bock erstmals seit 1988 zurück auf unsere Bühne und wird auch im Mittelpunkt der Vielfalts-Initiative der Komischen Oper Berlin und der Berliner Sparkasse stehen.

Fotos: Komische Oper Berlin, Jan Windszus

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /var/www/sparkasseblog/wp-content/themes/blog/functions.php on line 131