Berliner Sparkasse  

Praktika vor Ort und simulierte Einstellungsgespräche

von Planspiel Börse am in Planspiel BörseKommentieren

michael martens

Im ersten Teil unseres Interviews hat Herr Martens über die Ausbildung bei der Berliner Sparkasse und tolle Übernahmechancen gesprochen. Für den zweiten Teil gehen wir ein Schritt zurück und sprechen über Hilfe bei der Berufsorientierung für Schüler und simulierte Einstellungsgespräche.


Am 9. November war Anmeldeschuss beim Planspiel Börse 2016: 1.764 Berliner Schülerinnen und Schüler sammeln nun nach dem Prinzip des Learning by Doing erste Erfahrungen mit der Börsenwelt. Herr Martens, ist die Zahl der Bewerber für Ausbildungsplätze ebenso erfreulich?

Wir sind wirklich zufrieden: Jährlich erreichen uns rund 2.000 Bewerbungen für eine Ausbildung oder ein Studium bei der Berliner Sparkasse.


Viele Berliner Schulen geben ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten, Praktika zu absolvieren um Einblicke in die Berufswelt zu bekommen. Wie können sich die Schüler bei der Berliner Sparkasse für ein Praktikum bewerben?

Ein Praktikum bei der Berliner Sparkasse ist jederzeit möglich. Die Schülerinnen und Schüler können dazu einfach in die Berliner Sparkasse vor Ort gehen – und sich direkt bei der Filiale bewerben, in der sie ihre Praktikum absolvieren möchten. Bei uns sammeln die Praktikanten spannende Erfahrungen und wissen im Anschluss, was sie bei einer Ausbildung bei uns erwartet. Das kann später durchaus ein Vorteil sein: Wir haben schon oft gemerkt, dass ehemalige Praktikanten im Bewerbungsgespräch sicherer und sehr kompetent auftreten.


Im Rahmen des Programms „Partner der Schulen“ bietet die Berliner Sparkasse auch Bewerbertrainings und Berufsfindungstage an. Was können wir uns darunter vorstellen?

In den meisten Fällen kommen die Schülerinnen und Schüler zu uns, der Besuch dauert meist zwei bis drei Stunden. In dieser Zeit geben wir je nach Interesse einen Überblick über die Möglichkeiten zur Ausbildung und zum dualen Studium bei der Berliner Sparkasse. Dazu gehören auch Infos zum Ablauf des Bewerbungsprozesses oder ein kleiner Test mit Aufgaben aus dem Einstellungsverfahren.


Da werden einige sicher überrascht sein.

Die Aufgaben lösen viele Schülerinnen und Schüler schon sehr gut. Richtig überrascht sind sie aber beim simulierten Einstellungsgespräch, das wir mit ein oder zwei Teilnehmern vor der ganzen Gruppe führen. Sie sind erstmals in dieser Situation und wissen meist nicht, wie sie antworten sollen. Das ist aber nicht schlimm, sondern so gewollt: Wir plaudern an dieser Stelle gerne aus dem Nähkästchen und geben Tipps, welche Antworten hier gut ankommen und was man lieber nicht sagen sollte im Bewerbungsgespräch. An diesem Teil haben die Schüler den meisten Spaß – auch die Lehrkräfte sind bei diesen Gesprächen immer besonders aufmerksam. Sie kennen diese Form der Bewerbungsgespräche schließlich auch eher nicht.


Werden diese Angebote auch nachfragt?

Ja, wir bekommen stetig jede Menge Anfragen aus den Schulen und können nicht alle Anfragen 1:1 umsetzen. Meist koordinieren wir die Termine so, dass Schüler aus mehreren Klassen oder Schulen zu uns kommen. Das geht, weil wir nur Interessierte einladen: Wir haben nichts davon, wenn eine ganze Klasse mit 30 Schülerinnen und Schülerinnen kommt, und 20 von denen sich langweilen. Daher sprechen wir im Voraus mit den Lehrkräften und freuen uns auf die jungen Menschen, die sich für die das Thema Finanzen interessieren.


Sie geben sich offensichtlich sehr viel Mühe, um die jungen Menschen vorzubereiten.

Das tun wir. Aber das ist auch in unserem Interesse: Wir freuen uns über jeden Bewerber. Natürlich hoffen wir, dass die Schüler nach unseren Treffen auch mit ihren Freunden im Sportverein und zu Hause mit ihren Eltern darüber reden. Außerdem ist uns die Meinung der Besucher sehr wichtig und bitten daher auch um Feedback zu unseren Angeboten, die wir stetig anpassen, um die Bedürfnisse der Schulen und Schüler zu befriedigen.
Neuerdings können Schülerinnern und Schüler in Berlin auch per App Ausbildungsberufe entdecken. Auch die Berliner Sparkasse macht bei den Berliner Berufsrouten mit.

Übrigens: Für ihre gute Arbeit mit den Auszubildenden erhielt die Berliner Sparkasse von der Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) das Siegel „Exzellente Ausbildungsqualität“.

 

Den Wunsch von Herrn Martens möchten wir als Redaktion an dieser Stelle noch einmal aufgreifen: Sowohl Lehrkräfte als auch Schüler möchten wir ermutigen, uns Feedback zu den Angeboten des Programms „Partner der Schulen“ zu schicken. Fragen, Wünsche und Anregungen können Sie jederzeit an Ulrich Engel schicken. Auch über Feedback zu unseren Beiträgen hier auf dem Blog oder Themenwünsche für die Zukunft freuen wir uns. Schicken Sie einfach eine Mail an ulrich.engel@berliner-sparkasse.de.

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