Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

PSD2: Mehr Wettbewerb – mehr Sicherheit

eingestellt von Christian Seifert am 4. Dezember 2017

Neue EU-Richtlinie für den Zahlungsverkehr
Sparkassen und andere Finanzinstitute setzen zum 13. Januar 2018 die Zweite Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) um. Das ändert sich für Sie.

Am 13. Januar 2018 tritt PSD II in Kraft. PSD2, das ist die Abkürzung für Payment Service Directive, ist die Zweite Zahlungsdienstrichtlinie. Sie regelt den Zugriff von sogenannten Drittdienstleistern auf Girokonten der Kunden. Drittdienstleister, das können zum Beispiel Zahlungsauslöse- oder Kontoinformationsdienste sein.

Die Neuregelungen sollen insbesondere dazu beitragen, den Verbraucherschutz sowie die Rechtssicherheit zu verbessern, technische Innovationen zu fördern und den Wettbewerb zu erhöhen.

Darum sind die neuen Regeln auch für Sie wichtig

Sind Sie schon mit den neuen Drittdienstleistern in Berührung gekommen? Zum Beispiel beim Online-Kauf? Viele Internethändler nutzen Drittanbieter zur Abwicklung von zum Beispiel Überweisungen. Das sind die sogenannten Zahlungsauslösedienste. Oder haben Sie vielleicht eine Finanz-App, in der Sie Konten von verschiedenen Banken verwalten? Diesen Service bieten sogenannte Kontoinformationsdienste an.

Mit Inkrafttreten von PSD2 sind Sparkassen und Banken dazu verpflichtet, eine Schnittstelle für diese Unternehmen einzurichten. Über diese Schnittstelle bekommen die Anbieter dieser Services künftig Zugriff auf Ihre Konten und Daten.

Jetzt schrillen bei Ihnen die Datenschutz-Alarmglocken? Keine Sorge. Dieser Zugriff kommt nur zustande, wenn Sie dem vorher zugestimmt haben.

Bleibt eine Frage: Warum sollten Sie wollen, dass jemand anderes als Ihre Sparkasse oder Bank an Ihre Daten herankommt? Die Idee: Um einen Einkauf im Internet zu bezahlen, müssen Sie sich nicht extra in ihr Online-Banking einloggen. Sie können die Überweisung direkt über einen Drittdienst beauftragen.

Indem dieser Zugang zu Ihren Kontodaten hat, kann auch er Bezahlungen auslösen. Dafür geben Sie wie gewohnt PIN und TAN an. Aber ist das auch sicher? Ja, denn alle Drittdienste müssen künftig von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen sein – zu Ihrer Sicherheit.

Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

  • Als Kunde können Sie Drittdienste für das Auslösen von Überweisungen oder zur Abfrage von Kontodaten beauftragen
  • Beauftragen Sie einen Dienst das zu tun, ist dieser zukünftig dazu berechtigt Ihre Kontozugangsdaten, wie zum Beispiel PIN und TAN, abzufragen
  • Die Drittdienste müssen dafür Sorge tragen, dass Ihre personalisierten Sicherheitsmerkmale wie Anmeldename, PIN und TAN keinen anderen Parteien zugänglich sind
  • Den Zahlungsdienstanbietern ist es verboten, Ihre Zahlungsvorgänge oder Sicherheitsdaten zu speichern
  • Die Haftung für Betrugsschäden im Online-Banking oder auch bei der Karte wird von 150 Euro auf 50 Euro gesenkt, wenn den Kunden kein Verschulden trifft.

Und nun?
Die nationale Umsetzung der Zweiten Zahlungsdienstrichtlinie tritt am 13. Januar 2018 in Kraft.

Als Kunde der Berliner Sparkasse haben Sie bereits im November einen Brief oder eine Mitteilung im Online-Banking erhalten. Darin informieren wir Sie über alle mit PSD2 einhergehenden Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Weitere Infos haben wir Ihnen außerdem unter
www.berliner-sparkasse.de/psd zur Verfügung gestellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.