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Seitenwechsel: Vom Azubi zum „Berufsberater“

Meine Ausbildung zur Bankkauffrau startete abwechslungsreich: An drei Einführungstagen im Dienstleistungszentrum der Berliner Sparkasse wurden uns verschiedene Themen wie Dresscode, Umgang mit den Kunden, Verhalten bei einem eventuellen Überfall und das Bankgeheimnis vermittelt.

Auch wurden wir gefragt, ob wir uns vorstellen können, später einmal auf einer Ausbildungsmesse einen Stand zu betreuen und über unsere Ausbildung zu berichten. Das Interesse in meiner Gruppe fiel sehr groß aus. Die Vorstellung, auf der anderen Seite zu stehen und Schüler für die Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau zu gewinnen, erfüllte meine Mitazubis und mich mit Stolz. Um authentisch über die Ausbildung berichten zu können, muss man zunächst einmal selbst Erfahrung sammeln. Daher sind solche Messebesuche erst ab dem zweiten Ausbildungsjahr möglich.

Standbetreuung auf der Vocatium

Etwa ein Jahr nach dem Ausbildungsstart war es dann endlich auch für mich soweit. Wir konnten Wunschtermine nennen und uns für eine Veranstaltung bewerben. Ich bekam die Möglichkeit, mich auf der Vocatium, einer der größten Ausbildungsmessen Deutschlands, zu engagieren. Als Nicht-Berlinerin war die erste Hürde, die Arena Berlin zu finden. Mit Umwegen habe ich es noch pünktlich geschafft. Kaum angekommen wurden wir vom Veranstaltungsteam mit einem Lageplan ausgestattet und zu unserem Stand gebracht. Die imposante Halle war schon gut besucht. Nahezu jedes Unternehmen war bemüht, den eigenen Stand möglichst ansprechend zu gestalten. Zwischen den ganzen Ständen stach unser „Rote“ gleich ins Auge. Da war er also, der Sparkassen-Messestand. Einer unserer Ausbilder war auch schon vor Ort. Ein Dualstudent, zwei Azubis der dreijährigen Ausbildung und zwei Azubis der zweijährigen Ausbildung standen voller Vorfreude bereit.

Wie beim Campen auf Klassenfahrt galt es zunächst den Stand herzurichten. Dank eines kurzen Briefing bekamen wir ein Gefühl dafür, was uns an dem Tag erwartet. Die Organisation seitens des Veranstalters war hervorragend. Es gab terminierte Listen, welche von den Schulen eingereicht wurden. Jeder Schüler hatte vor Beginn einen Ablauf für die Standbesuche. Somit war nicht mit plötzlichem Leerlauf oder unerwartetem Ansturm zu rechnen. Ausgestattet mit Unterlagen und diversen Give-aways empfingen wir die erste Gruppe. Unser Ausbilder machte den Anfang, um uns zu zeigen, wie wir vorgehen können. Schnell haben wir uns in die Gespräche eingefunden, sind offen auf die Schüler zugegangen und haben die Berliner Sparkasse als Ausbildungsbetrieb vorgestellt.

Manche Schüler hatten etliche Fragen hatten. Wir waren bemüht, diese bestmöglich zu beantworten. Bei Schülern, die in Begleitung der Eltern kamen, wurden wir sogar mit noch mehr Fragen konfrontiert. Und einige nervöse Schüler kamen in der Annahme, ein Vorstellungsgespräch zu führen. Besonders zum Schmunzeln brachte uns die Frage, ob wir als Banker Bänke verkaufen.

Neugierig, wie die anderen Ausbildungsbetriebe aufgestellt sind, haben wir auch Zeit gefunden, die Stände der anderen Unternehmen zu besuchen. An diesem Tag wurde mir klar, dass Berlin nicht nur mehr Straßen als meine Heimat Friedrichshafen hat, sondern wohl auch wie viele Betriebe ortsansässig sind.

team-triple-pen

Durch die Gespräche mit den interessierten Ausbildungsanwärtern ging die Zeit wie im Flug vorbei. Um 15 Uhr hieß es für uns Feierabend. Alles in allem fand ich den Messebesuch sehr gut. Es war eine gute Abwechslung zum täglichen Bankgeschäft.

Auf der Bühne mit Senatorin Dilek Kolat

Ein weiteres persönliches Highlight für mich war der Besuch einer deutsch-türkischen Messe in den Räumlichkeiten des türkischen Konsulats. Hier durften wir Azubis im Konsulatsgarten auf einer Bühne neben der Senatorin Dilek Kolat stehen und die Berliner Sparkasse repräsentieren. Zur Krönung gab es für alle Anwesenden ein Konzert des türkischen Pop-Sängers Yusuf Güney.


Euer Team „triple pen“

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