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Spontane und gegenseitige Kinderbetreuung

eingestellt von Tanya Zlateva am 13. April 2018 | Kategorie: Gründer und Unternehmer

Weiter geht’s mit unserer Serie „Gut gegründet“, in der wir Gründer aus Berlin und ihre Geschäftsideen vorstellen. In den nächsten Interviews wollen wir die Gewinner von unsesem Start-up-Pitch näher kennenlernen und mehr über ihre Produkte und Visionen erfahren. Die letzten drei Gründerinnen und Gründer haben ihre Ideen der Gesundheit gewidmet – natürliche Medizin für Frauen, gesunde Ernährung und eine App, die dabei helfen soll, länger gesund zu leben. Heute wollen wir eine weitere App vorstellen, die die Kinderbetreuung im Umkreis über andere Eltern organisiert. Wir sprachen mit Anna-Lena, der Mitgründerin von SitEinander.

Kannst du dich kurz vorstellen?

Ich bin Anna-Lena, 27 Jahre jung, aufgewachsen im Berliner Umland und nun seit zehn Jahren in Berlin ansässig. Ich bin gelernte Erzieherin, habe nach der Ausbildung aber ein Studium in einer ganz anderen Branche absolviert: Internationale BWL. Das Thema Familien und Kinderbetreuung hat mich dennoch nicht losgelassen. Ich arbeitete nebenbei in der Vermittlung von mehreren Babysitteragenturen, in der Kinderbetreuung einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete und auch immer wieder als Babysitterin in Privathaushalten.

Vor etwa einem Jahr hatte ich zusammen mit meinen beiden Schwestern die Idee, wie wir Familien zu mehr Zeit und mehr Gelassenheit verhelfen können und das ganz unabhängig von ihrer finanziellen oder familiären Situation – mit der SitEinander-App.

Was macht dein Start-up?

Die SitEinander-App hilft Eltern dabei, sich digital miteinander zu vernetzen, um sich im realen Leben gegenseitig bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Ein Geben und Nehmen von Freizeit sozusagen. SitEinander kümmert sich nicht nur um den bloßen Umstand, dass viele Eltern schlichtweg keinen Zugang zu Kinderbetreuung außerhalb der Kita haben, sondern auch um die Gefühle, die oft mit der Frage nach Hilfe einhergehen: Stolz und Scham. Um SitEinander nicht so zu gestalten, dass man andere um Hilfe bitten muss, spielen wir mit dem Aspekt des virtuellen Zahlungsmittels. Man sammelt SitPunkte für jeden Babysitterjob, den man selbst geleistet hat und kann diese SitPunkte später dafür einsetzen, die eigenen Kinder sitten zu lassen.

Das Finanzierungsmodell der App ist noch nicht endgültig entschieden. Sicher ist, dass der Bedarf enorm ist und wir unserer Mission treu bleiben wollen, so vielen Familien wie möglich zu helfen.

Warum hast du gegründet?

Der erste und ganz einfache Grund ist: Ich hatte mit SitEinander die Idee für eine Lösung, die es so in Deutschland noch nicht gab. In mir steckte aber auch die Leidenschaft zu gründen und etwas Eigenes zu kreieren. Ich liebe Herausforderungen und Sachen auszuprobieren.

Mit meinen beiden Schwestern an Board fiel die Entscheidung leicht, die Sache dann ernsthaft ins Rollen zu bringen. Wir sind alle drei sehr kreativ, enthusiastisch und motiviert, zusammen etwas zu wagen.

Was findest du an Berlin besonders gut?

Den Sommer. Und die Fülle an klugen, kreativen und inspirierenden Menschen.

Wie erlebst du deine Zeit in The Place?

Es herrscht eine familiäre und sehr freundliche Stimmung in „The Place“. Ich finde es wirklich hilfreich, zusätzlich zum Arbeitsplatz auch von den Kontakten, der Unterstützung durch das The Place-Team und den ganzen anderen Räumlichkeiten zu profitieren – Eventspace, Café, Teamräume, etc.

Wie kann man dir aktuell helfen?

Wir präsentieren am 20.4. ab 17 Uhr unsere Android Beta-App in „The Place“ und feiern zeitgleich den Launch unserer Crowdfundingkampagne für die Weiterentwicklung der iOS-Geräte.

Wer Lust hat, mehr über unsere App zu erfahren, ist herzlich zu diesem Event eingeladen. Ganz besonders freuen wir uns über Pressekontakte und interessierte Familien (es gibt sogar eine tolle Kinderbetreuung bei dem Event). Dafür bitte kurz anmelden unter events@siteinander.de.

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