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Umfrage: Jeder fünfte sorgt nicht fürs Alter vor

eingestellt von Fabian Girschick am 1. Oktober 2020

Umfrage: Jeder fünfte sorgt nicht fürs Alter vor

 

Es gibt bestimmt wesentlich spannendere Themen als die Altersvorsorge. Aber auch wichtigere? So oder so, ist es sicherlich ein Thema, über das mal gesprochen werden muss. Schließlich wollen wir doch alle unseren Ruhestand später mal genießen.

Deshalb haben wir wie jedes Jahr mehr als 1.000 Berlinerinnen und Berliner befragt, wie sie es mit ihrer Altersvorsorge handhaben. Die interessantesten Fakten haben wir hier für euch zusammengefasst!

Short-Facts:

  • Jeder fünfte Berliner sorgt nicht fürs Alter vor
  • Die meisten freuen sich auf den Ruhestand
  • Große Mehrheit hat privat Vorsorge fürs Alter getroffen
  • Viele glauben dennoch, dass sie zu wenig zur Seite legen
  • Insbesondere Frauen rechnen damit, dass sie sich im Alter einschränken müssen
  • Betriebliche Altersvorsorge wird am häufigsten genutzt

Im Detail hat unsere Umfrage folgendes ergeben:

Etwa acht von zehn Berlinerinnen und Berlinern im erwerbsfähigen Alter sorgen über die gesetzliche Rentenversicherung hinaus in irgendeiner Form privat für das Alter vor. Damit liegt der Anteil derer, die gar nichts für später zurücklegen, wie schon vor fünf Jahren unverändert bei gut 20 Prozent. Insgesamt hält weniger als die Hälfte der Berliner die persönlich getroffene Vorsorge für ausreichend.

 

So gehen 42 Prozent der erwerbsfähigen Berliner davon aus, sich im Alter finanziell einschränken zu müssen. Das gilt für Frauen häufiger als für Männer (44 Prozent zu 39 Prozent). „Sparpläne für Kleinbeträge und staatliche Zulagen ermöglichen auch denen, die kaum etwas zur Seite legen können, über die Jahre etwas Geld für den Ruhestand anzusammeln“, sagt Olaf Schulz, Generalbevollmächtigter Privat- und Firmenkunden bei der Berliner Sparkasse. Insgesamt rechnen 28 Prozent der Befragten damit, etwas im Alter dazuverdienen zu müssen. 2019 hatte der Wert noch bei 34 Prozent gelegen. 47 Prozent sind der Meinung, den Lebensstandard im Alter eher halten zu können.

 

Bei der Wahl der Altersvorsorge greifen die Befragten zu unterschiedlichen Lösungen: Am häufigsten setzen sie auf die betriebliche Altersvorsorge (42 Prozent). An Bedeutung gewonnen hat die individuelle Altersvorsorge zum Beispiel in Form von Immobilien und Wertpapieren (36 Prozent nach 31 Prozent im Jahr 2019). 32 Prozent der Befragten haben eine Lebensversicherung abgeschlossen, 30 Prozent eine Private Rentenversicherung und 29 Prozent setzen aufs Fondsparen. Jeder Vierte nutzt die Riester-Rente oder das Bausparen für die Altersvorsorge. Die Rürup-Rente spielt als Altersvorsorge nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle (6 Prozent).

 

18 Prozent der Befragten haben 2020 bereits mehr in die Altersvorsorge investiert als im Vorjahr. Etwas mehr als ein Drittel der erwerbsfähigen Berliner (35 Prozent) investiert monatlich 25 bis 100 Euro in die private Altersvorsorge, etwa die gleiche Anzahl (37 Prozent) legt mehr als 100 Euro zur Seite.

 

Insgesamt überwiegt die Vorfreude auf den Ruhestand: 57 Prozent der Berliner blicken positiv auf diese Lebensphase und freuen sich dabei besonders auf Reisen (33 Prozent) und Erlebnisse mit Freunden und Familie (32 Prozent).

 

Und wie steht Ihr zum Thema Altersvorsorge? Verratet es uns gerne in den Kommentaren!

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