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Berliner bleiben im Sommer zu Hause – nur wenige zieht es ins Ausland

veröffentlicht am3. Juli 2020

Berliner bleiben im Sommer zu Hause – nur wenige zieht es ins Ausland

 

Gerade einmal jeder vierte Berliner (27 Prozent) plant in diesem Jahr, zwischen Juni und September in den Urlaub zu fahren. Das sind deutlich weniger als üblich: 2019 zog es 69 Prozent der Berlinerinnen und Berliner im Sommer hinaus aus der Hauptstadt. Nun haben sich bereits mehr als die Hälfte der Berliner gegen eine Reise entschieden. 20 Prozent sind noch unentschlossen und wollen die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie abwarten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Berliner Sparkasse aus dem Juni.

„Die Pandemie hat die Reisepläne der Berliner ordentlich durcheinandergewirbelt: Gut ein Drittel hat die Coronakrise auch finanziell zu spüren bekommen und andere bleiben zu Hause, weil ihnen die Lage zu unsicher ist“, sagt Alexander Fest, Direktor für Private Kunden bei der Berliner Sparkasse. Dass die meisten Berliner dieses Jahr in der Hauptstadt bleiben, dürfte für die angeschlagene lokale Wirtschaft ein Hoffnungsschimmer sein.

Wer doch verreist, legt in diesem Jahr weniger weite Strecken zurück: 58 Prozent der Urlauber bleiben in Deutschland. Dabei ist Mecklenburg-Vorpommern mit Abstand das beliebteste Ziel der Berlinerinnen und Berliner: Jeder zweite wird hier seinen Urlaub verbringen. 17 Prozent zieht es nach Bayern und 14 Prozent haben eine Auszeit in Schleswig-Holstein gebucht. Bei den ausländischen Reisezielen liegen Italien (zehn Prozent), die Türkei (neun Prozent) sowie Österreich und Spanien vorn (jeweils acht Prozent).

 

Dabei ist das Budget für den Sommerurlaub deutlich gesunken und liegt im Schnitt bei 1.303 Euro. Eingerechnet sind alle Reisekosten inklusive Hin- und Rücktransport sowie die persönlichen Ausgaben vor Ort. Im vergangenen Jahr hatte der Wert noch bei 1.535 Euro gelegen.

Und es zeigt sich: „Viele Berliner sind nach wie vor Barzahler – auch im Urlaub. Aber es werden weniger, während die Beliebtheit von Kartenzahlungen steigt“, so Alexander Fest. So setzen 66 Prozent im Ausland auf Bargeld, 2019 lag dieser Wert bei 80 Prozent. Die Bereitschaft, mit der Girocard (EC-Karte; 46 Prozent) oder Kreditkarte (47 Prozent) zu zahlen, ist insgesamt gestiegen.

Bei den meisten Reisen sind die Berliner sich während der Pandemie selbst genug: 47 Prozent haben sich für Ferienwohnung oder -haus entschieden, 35 Prozent werden ihren Urlaub im Hotel verbringen. Jeder Vierte macht einen Campingurlaub oder kommt privat unter. Und während 23 Prozent mit dem Zug und 27 Prozent mit dem Flieger in Richtung Urlaub starten, haben sich 64 Prozent für die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug entschieden.

 

Mehr als 1.000 Berlinerinnen und Berliner waren im Juni 2020 im Auftrag der Berliner Sparkasse vom Umfrageinstitut info GmbH zu ihren Reiseplänen befragt worden.

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