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Wohnen in der Hauptstadt: Ein Mal Berlin, immer Berlin

veröffentlicht am 14. Juli 2020

Wohnen in der Hauptstadt: Ein Mal Berlin, immer Berlin

Repräsentative Umfrage: Vier von fünf wohnen zur Miete

Die Berliner sind sich einig, dass in der Hauptstadt gebaut werden soll – das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Berliner Sparkasse. Nur 13 Prozent halten es für sinnvoller, neue Bauvorhaben nach Brandenburg zu verlegen. 37 Prozent befürworten eine weitere Bebauung innerhalb des S-Bahn-Rings. 51 Prozent setzen hingegen auf die Flächen außerhalb der Schienen.

 

Die Berliner stehen zu ihrer Stadt: „Drei von vier Berlinern wollen in der Hauptstadt alt werden. Wer kann, sollte sich deshalb mit dem Thema Eigentum auseinandersetzen – wenn aus persönlicher Sicht die richtige Zeit dafür gekommen ist. Manche stellen ihre Überlegungen zu Umzug und Kauf in der aktuellen Krise natürlich erst einmal hinten an, andere nutzen das Daheimbleiben, um ihre Finanzierungen abzuschließen und sich die aktuell günstigen Zinsen zu sichern“, sagt Alexander Fest, Direktor für Private Kunden bei der Berliner Sparkasse. „Auf lange Sicht gilt: Die eigenen vier Wände zählen zu den sichersten Formen der Altersvorsorge. Und sie verschaffen im Gegensatz zum Mietermarkt finanzielle Planbarkeit und Sicherheit.“

 

Mehr noch als die Stadt an sich lieben die Berliner ihren Kiez. 80 Prozent der Befragten identifizieren sich mit der eigenen Nachbarschaft. Besonders hoch sind die Werte in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg, Steglitz-Zehlendorf und Treptow-Köpenick.

 

Zwei Drittel der Befragten wünschen sich mehr Mitsprache bei den Bauvorhaben in der Hauptstadt. Mit mehr als 80 Prozent Zustimmung ist diese Haltung bei den 18- bis 29-Jährigen besonders ausgeprägt.

Mehr als die Hälfte aller Befragten findet, neuer Wohnraum sollte durch Lückenschluss und den Ausbau von Dachgeschossen geschaffen werden. Etwas mehr als zwei Drittel sind zudem für Hochhäuser in der Hauptstadt. Weniger Zustimmung gibt es für das Bauen kleinerer Wohnungen oder das Teilen von Bestandsimmobilien.

 

Nach wie vor ist Berlin weit über dem Durchschnitt eine Mieterstadt: 82 Prozent der Befragten wohnen zur Miete. Vier Prozent geben an, eine Eigentumswohnung zu vermieten. Beide Gruppen blicken mit gemischten Gefühlen auf den Berliner Mietendeckel: 22 Prozent erwarten Vorteile durch den Mietendeckel, 36 Prozent rechnen nicht damit. 29 Prozent der Befragten haben zur Wirkung des Mietendeckels zumindest noch keine abschließende Meinung.

 

Die Ergebnisse stammen aus einer Umfrage unter 1.000 Berlinerinnen und Berlinern, die das Umfrageinstitut info GmbH im Auftrag der Berliner Sparkasse im Februar 2020 durchgeführt hat.

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