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Berliner wünschen sich Innenstadt ohne Autoabgase

eingestellt von Tanya Zlateva am 2. Juli 2018

Berliner wünschen sich Innenstadt ohne Autoabgase

Wenn es nach den Berlinern geht, dann ist spätestens ab dem S-Bahnring bald Schluss für Autos mit Abgasen. Vier von fünf Berlinerinnen und Berlinern wollen PKW-Schadstoffe aus der Innenstadt verbannen (79 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Berliner Sparkasse.

„Die Berliner machen sich zunehmend Gedanken über den Verkehr der Zukunft – und immer mehr Gründer tun das auch“, sagt Dr. Christian Segal, Leiter des FirmenCenter Gründung und Nachfolge bei der Berliner Sparkasse. „Ob sie an den Ladesäulen und Akkus der Zukunft arbeiten oder E-Roller auf die Straße bringen, der E-Markt in der Hauptstadt ist in Bewegung.“

Und vielen Berlinern kann es gar nicht schnell genug gehen: Der Bereich innerhalb des S-Bahnrings solle ab 2025 nur noch für emissionsfreie Autos zugänglich sein, finden 38 Prozent der Befragten. Weitere 24 Prozent wünschen sich diesen Schritt bis spätestens 2030. 21 Prozent der Berliner sind wiederum gegen Fahrverbote für Diesel oder Benziner.

Ein Großteil der Berliner sieht dementsprechend den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs als wichtigste verkehrspolitische Maßnahme an: 56 Prozent der Befragten plädieren für mehr Bus und Bahn in der Zukunft. Mehr als die Hälfte der Berliner würde öffentliche Verkehrsmittel zudem stärker nutzen, wenn das Angebot kostenlos wäre (58 Prozent).

Mehr als jeder fünfte Befragte hält die politische Förderung von Elektromobilität für wichtig (22 Prozent). 30 Prozent fordern besser ausgebaute Fahrradwege – wenn gleich nur neun Prozent angeben, üblicherweise mit dem Rad unterwegs zusein. 44 Prozent der Berliner nutzen in der Regel den ÖPNV, 37 Prozent sind vor allem mit dem eigenen Auto unterwegs.

Sicherere Verkehrswege könnten das aus Sicht der Befragten ändern: 39 Prozent würden dann mehr Rad fahren. Knapp jeder Vierte wünscht sich günstigere Elektro-Räder und mehr als jeder Fünfte gibt an, wegen des langen Arbeitswegs nicht auf das Rad zu steigen.

Die Zukunft der Autos betrachten die Berlinerinnen und Berliner mit gemischten Gefühlen. Eine stärkere Vernetzung und Kommunikation von Autos untereinander halten 58 Prozent für eine Chance, 42 Prozent für ein Risiko. Das Interesse an selbstfahrenden Autos wiederum ist insgesamt gering. Nur 17 Prozent der Befragten würden eines nutzen, wenn diese in Deutschland zugelassen wären.

Die Ergebnisse sind Teil einer groß angelegten Studie: Anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums beleuchtet die Berliner Sparkasse das ganze Jahr über die Zukunftsthemen der Hauptstadt. Das Umfrageinstitut Statista GmbH befragt dafür repräsentativ jeweils rund 1.000 Berlinerinnen und Berliner zu den Themen Zukunft der Mobilität, Zukunft des Wohnens, Zukunft der Finanzen und Zukunft des Arbeitens.

 

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