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Digitalisierung: Berliner fürchten nicht um ihren Arbeitsplatz

eingestellt von Christian Seifert am 20. Dezember 2018 | Kategorie: 200 Jahre

Digitalisierung: Berliner fürchten nicht um ihren Arbeitsplatz

Drei von vier Berlinern können sich nicht vorstellen, bei der Arbeit eines Tages von einem Roboter abgelöst zu werden. Und nur der Hälfte der Übrigen bereitet diese Vorstellung Sorgen, wie eine repräsentative Umfrage der Berliner Sparkasse rund um die Zukunft der Arbeitswelt zeigt. Auch sonst herrscht in der Hauptstadt Zuversicht: Zwei von drei Befragten sind überzeugt, dass deutsche Traditionsunternehmen gegen die Konkurrenz globaler Digitalkonzerne bestehen können.

Neuen, flexiblen Arbeitsformen stehen die berufstätigen Berliner mit gemischten Gefühlen gegenüber. So sind zum Beispiel 55 Prozent für den Verzicht auf feste Arbeitszeiten. Sie befürworten stattdessen Feierabende, die sich nach Resultaten richten. 14 Prozent der Befragten sind strikt gegen solche Regelungen, 31 Prozent sind unentschieden.

Mobiles Arbeiten wiederum ist heute schon für 54 Prozent der Berufstätigen in der Hauptstadt regelmäßiger Alltag – ein Viertel der Berliner arbeitet sogar wöchentlich zum Beispiel im Café, zu Hause oder in der Bahn. „Bei der Gestaltung und Organisation von Arbeit profitiert Berlin von einer lebendigen Start-up-Szene, die viele Impulse auch für etablierte Unternehmen setzt“, sagt Olaf Schulz, Direktor bei der Berliner Sparkasse.

Gegenwärtig sind gut die Hälfte der Berliner zufrieden mit ihrer Arbeitsstelle (57 Prozent). Und das, obwohl nur etwas mehr als ein Drittel der Berufstätigen mit der Höhe des eigenen Gehalts einverstanden ist (37 Prozent). „Die Gehälter in der Hauptstadt liegen zwar noch immer unter dem Bundesdurchschnitt“, sagt Schulz. „Doch Berlins Boom macht sich zunehmend auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: Die Unternehmen stellen kräftig ein und die Gehälter legen überdurchschnittlich zu.“

Die Bezahlung außen vorgelassen, ziehen die Berliner ihre Motivation vor allem aus den Aufgaben (61Prozent), der Stimmung im Team (52 Prozent) und dem Verhältnis von Freizeit und Arbeit (49 Prozent). Die geringste Bedeutung messen sie dem Image ihres Arbeitgebers bei (18 Prozent).

Den Ruhestand stellen sich die Befragten in Zukunft anders vor als heute. Vier von fünf Berlinern glauben, dass es spätestens 2050 keinen klassischen Schnitt mehr zwischen Erwerbsleben und Rentnerdaseins geben wird. Gleichzeitig zeigen sich 40 Prozent der Befragten offen gegenüber der Idee einer Einheitsrente für alle Ruheständler. 24 Prozent sind entschieden gegen derartige Pauschalleistungen und 36 Prozent sind in der Frage unentschlossen.

Die Ergebnisse sind Teil einer groß angelegten Studie: Anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums beleuchtet die Berliner Sparkasse das ganze Jahr über die Zukunftsthemen der Hauptstadt. Das Umfrageinstitut Statista GmbH befragt dafür repräsentativ jeweils rund 1.000 Berlinerinnen und Berliner zu den Themen Zukunft des Arbeitens, Zukunft des Wohnens, Zukunft der Mobilität, Zukunft der Finanzen.

 

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