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Innovationspreis: Nominierte stehen fest

eingestellt von Tanya Zlateva am 21. November 2018 | Kategorie: Gründer und Unternehmer

Asphalt, der Strom aus Sonnenlicht herstellt, intelligenter Lichtfaserbeton für den Verkehrssektor, einen Online-Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien jederzeit und überall für junge Menschen, oder ein vielversprechender neuer Wirkstoff zur Behandlung von Vorhofflimmern und entzündlichen Erkrankungen – neben diesen vier Innovationen schafften es sechs weitere Einreichungen zur Nominierung des Innovationspreis Berlin Brandenburg 2018.

Ein Preis von der Wirtschaft für die Wirtschaft

„Dieser Preis der Hauptstadtregion ist einer der traditionsreichsten und renommiertesten Preise dieser Art“, erklärte Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin, am 8. November bei der Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Nominierten. Zahlreiche Medienvertreter waren zu Gast im Alexanderhaus, um die nominierten Unternehmer kennenzulernen. Die Berliner Sparkasse richtete die Pressekonferenz wie schon in den Vorjahren aus: „Es ist der 35. Innovationspreis Berlin Brandenburg, mehr als die Hälfte haben davon haben wir als Berliner Sparkasse unterstützen können“, sagte Dr. Christian Segal, Leiter des FirmenCenters Gründung und Nachfolge. Stolz sind die Veranstalter auf 174 Einreichungen in diesem Jahr – das beste Ergebnis in der Geschichte des Innovationspreises Berlin Brandenburg.

In einer vier minütigen Präsentation stellten die Unternehmer ihre Innovationen der Jury und den Journalisten vor.

Die zehn Nominierten (in alphabetischer Reihenfolge)

    • 5micron GmbH mit „ePos“: Automatisches Positionierungssystem für Elektrofahrzeuge, welches mit Hilfe von Licht-Kommunikation das Ankoppeln an Ladeinfrastruktur in Zukunft die Elektromobilität nachhaltig beeinflussen wird.
    • ATN mit „XBUS-FA vollautomatische Lötanlage für Solarmodule“: Die vollautomatische Lötanlage setzt neue Maßstäbe beim präzisen Verlöten von Solarmodulen.
    • Bombardier Transportation GmbH mit „TALENT 3 Batterietriebzug“: Hochmoderne, schnell zu ladende Lithium-Ionen-Batterien ermöglichen es, auch auf langen nicht-elektrifizierten Strecken elektrisch zu fahren.
    • Hasso-Plattner-Institut mit „HPI-Schul-Cloud“: Ermöglicht Lehrinhalte webbasiert und von überall aus über verteilte Server in Rechenzentren verfügbar zu machen. Dadurch wird der Einsatz im Unterricht erleichtert.
  • Institut für Optische Sensorsysteme am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.mit „IPS – Integrated Positioning System“: Eigenbewegung kann ohne zusätzliche Annahme über die Umgebung und ohne äußere Referenzierung (Bezugspunkte) akkurat bestimmt werden.
  • Omeicos GmbH mit „Synthetische Eicosanoid-Analoga“: Im Gegensatz zu herkömmlichen Medikamenten aktiviert der Wirkstoff OMT-28 einen körpereigenen, organ-protektiven Signalweg, der den Herzrhythmus stabilisiert – bei gleichzeitig herzschützender Wirkung.
  • R3 – Reliable Realtime Radio Communications GmbH mit „EchoRing“: Reines Softwareprodukt, das Standard-Funkchips in ultrazuverlässige Systeme mit einer geringen Verzögerungszeit in der Übertragung verwandelt. Wichtig für Industrie 4.0, wenn Maschinen miteinander kommunizieren
  • SiQAl UG mit „Nachhaltige Rohstoffe für die Energiewende“: Ermöglicht erstmals eine nahezu abfallfreie Produktion der kritischen Rohstoffe Aluminiumoxid und Silizium.
  • SIUT GmbH mit „Intelligenter Lichtfaserbeton“: Gezielte Lichtpunkte an allen Stellen der Oberfläche können angesteuert und für die Lenkung von Passagier- und Verkehrsströmen nutzbar gemacht werden.
  • Solmove GmbH mit „Smart Solar Streets“: Erzeugen Strom aus Sonnenlicht. Solarmodule werden in Zukunft nicht nur auf dem Dach, sondern auf versiegelten Flächen wie Radwegen, Fußwegen oder Straßen verbaut und könnten die E-Mobilität revolutionieren.

Weshalb Innovationen so wichtig sind

Als Präsident der Jury verwies Prof. Dr. Eckart Uhlmann, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik, auf die Bedeutung des Preises: „Innovationen sind absolut notwendige Bedingungen dafür, dass sich eine Region weiterentwickeln kann. Arbeitsplätze können geschaffen und der Wohlstand gesichert werden.“

Kurzpitch für Partnerpreis

Am Abend fand ebenfalls im Alexanderhaus ein Dinner zu Ehren der Nominierten statt, an dem neben nominierten Unternehmern, Vertreter der Jury und Partner des Innovationspreises auch die Staatssekretäre Rickerts und Fischer teilnahmen. Auch hier standen die Nominierten im Rampenlicht: Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr ein Partnerpreis vergeben. Nach einem kurzen Pitch stimmten alle Anwesenden über den Gewinner ab. Die SIUT GmbH freute sich über einen Gutschein für einen Besuch der Komischen Oper im Wert von 100 EUR, der von der Berliner Sparkasse gestiftet wurde.

Wer den Innovationspreis in diesem Jahr sein Eigen nennen darf, wird sich am 30. November im Museum für Kommunikation zeigen. Da werden die begehrten Trophäen verliehen.

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