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Lexikon: Diese Begriffe werden an der Börse genutzt

Lexikon: Diese Begriffe werden an der Börse genutzt

Schon das traditionsreiche Gesellschaftsspiel „Monopoly“ beschäftigt sich mit Geld und Finanzen. Und dabei wird man völlig unverhofft mit Begriffen aus dem Börsenmarkt konfrontiert. „Die Bank zahlt Dir eine Dividende von 100 Euro.“ Aber was sind eigentlich Dividenden, Renditen und das ganze Drumherum?

Sucht man dazu Hilfe im Internet, wird man mit Informationen zu Börsenmarkt, Aktien und Fonds überrollt. Dabei fallen Begriffe, die jeder schon mal gehört hat, aber von denen niemand wirklich weiß, was sie eigentlich bedeuten. Um in diesem Getümmel für Ordnung zu sorgen und den Einstieg in die Welt der Aktienbesitzer zu erleichtern, findet Ihr hier ein Börsenlexikon mit den wichtigsten Grundbegriffen zum Thema Börse und Aktienmarkt.

Die Abschlagsdividende ist eine Ausschüttung schon während des Geschäftsjahres. In Deutschland ist diese aber unüblich und auch rechtlich nur schwer umzusetzen.

Aktienindizes zeigen die Entwicklung von Kapitalanlagen an der Börse über einen langen Zeitraum hinweg durch eine Kennzahl an. Kapitalanleger verfolgen die Auf- und Abwärtsbewegungen der Börsenindizes, um zu erkennen, ob gegenwärtig ein Bullen- oder Bärenmarkt (siehe unten) stattfindet.

Anlageklassen strukturieren das Investmentangebot. Wichtige Klassen sind Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und Cash. Für den Erfolg an der Börse ist die Verteilung des Anlagekapitals auf die Anlageklassen ausschlaggebender als die Auswahl der einzelnen Wertpapiere innerhalb der Kategorien.

Der Ausgabeaufschlag beschreibt eine einmalig zu zahlende Gebühr, die direkt beim Kauf auf den Fondspreis aufgerechnet wird. In der Regel beträgt die Gebühr bis zu fünf Prozent des Anlagebetrages.

Der Bärenmarkt beschreibt über einen längeren Zeitraum fallende Kurse.

Bluechips sind besonders umsatzstarke Aktien. Meist stammen sie von sehr erfolgreichen Unternehmen und werden darum als besonders qualitativ gehandelt.

Broker führen Wertpapier-Käufe und -Verkäufe (Brokerage) von Anlegern durch.

Der Bullenmarkt bezeichnet Wertpapierkurse, die über einen längeren Zeitraum ansteigen.

DAX ist die Abkürzung für den Deutschen Aktienindex. 1988 wurde er an der Frankfurter Börse eingeführt und bildet bis heute die Kursentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands ab (bspw. BASF, Henkel, Bayer, Daimler, Stand: Januar 2019). Um in den Dax aufgenommen zu werden, muss das Unternehmen bestimmte Standards der Frankfurter Börse erfüllen.

Die Dividendenrendite bezeichnet den Gewinn, welchen eine Aktiengesellschaft einmal jährlich an die Anleger ausschüttet. Sie ergibt sich aus der Division der Dividende durch den aktuellen Kurs der Aktie multipliziert mit 100. Außerdem wird durch sie die Verzinsung des Aktienkapitals pro angelegter Aktie dargestellt. Je höher die Dividenderendite, desto höher die (angebliche) Qualität der Aktie.

Festgeld ist eine Anlage, bei der die Geldsumme für einen fest definierten Zeitraum bei einer Bank angelegt wird.

Der sogenannte Free Float, also der Streubesitz, ist der Aktienanteil eines Unternehmens, der an der Börse frei gehandelt werden kann, also „frei fließt“. Je höher dieser Anteil ist, desto flüssiger verläuft der Handel und desto angemessener ist der Preis, zu dem die Papiere an- und verkauft werden können. Zudem schützt ein hoher, frei handelbarer Aktienanteil vor Schwankungen des entsprechenden Aktienkurses. Dies macht die Aktie aufgrund eines geringeren Risikos für Investoren attraktiv.

Indexfonds/ETFs sind Investmentfonds, die einen bestimmten Börsenindex (z.B. den DAX oder den Dow Jones) möglichst exakt nachbilden.

Junk-Bonds sind sogenannte „Müll-Anleihen“ oder auch Schrottanleihen. Das sind Emittenten (Wirtschaftssubjekte), die wirtschaftliche Probleme haben. Es besteht ein hohes Risiko, dass die Aktie nicht zurückgezahlt werden kann, wodurch das Geschäft mit Schrottanleihen sehr spekulativ ist. Im Gegenzug erhält der Anleger eine hohe Verzinsung, sofern das Unternehmen zahlungsfähig bleibt.

Kapitalerträge sind zu versteuernde Gewinne (Zinsen, Dividenden, Wertsteigerungen), die sich aus dem angelegten Vermögen ergeben.

 Kurse bezeichnen den aktuellen Preis einer Aktie. Bei Anleihen wird der Kurs als Prozentsatz des Nominalwerts (siehe unten) angegeben. Der Kurs ist wichtig, damit Kauf- oder Verkaufsentscheidungen gefällt werden können.

Marktkapitalisierung bezeichnet die Größe und den Börsenwert einer Aktiengesellschaft. Diesen Wert errechnet man wie folgt: Börsenkurs multipliziert mit der Anzahl aller Aktien, die an der Börse erhältlich sind. Der Kurs und die Marktkapitalisierung sind dann umso höher, je mehr Aktien verkauft werden.

Der Nominal- oder Nennwert einer Aktie ist der auf der Urkunde notierte Betragsanteil der Aktie am Grundkapital.

Obligationen beschreiben festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen, Pfandbriefe u.a.). Bei diesen Anlagen erhält der Investor einen festen Zinssatz für eine gewisse Laufzeit. Dadurch ist die Obligation den Kursschwankungen nicht ausgesetzt.

Pennystocks sind das Gegenteil von Blue Chips, also Unternehmen, deren Kurs unter einer Einheit der jeweiligen Währung (in Deutschland dementsprechend weniger als 1 Euro) liegen. Diese Anlagen setzten ähnliche Rahmenbedingungen wie Junk-Bonds, doch durch gute Kurse kann ein intensiver Kursanstieg folgen.

Stammaktien räumen dem Aktionär ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung des Unternehmens ein.

Volatilität meint die Kursschwankungen einer Aktie. Ist die Volatilität hoch, dann schwankt der Kurs heftig und das Risiko ist höher. Ist sie niedrig, sind nur geringe Kursschwankungen zu vermerken, dementsprechend auch ist das Risiko kleiner.

Bei Vorzugsaktien erhält der Anleger im Vergleich zur Stammaktie eine höhere Dividende, hat aber bei der Hauptversammlung kein Stimmrecht.

Jetzt könnt Ihr voll ausgestattet mit den wichtigsten Fachbegriffen Eure Investitionen in Angriff nehmen und kennt Euch auch beim nächsten Spieleabend – oder eben beim Planspiel Börse – genau aus.

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