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Schulbesuch: So spielen die Schüler an der Hans-Litten-Schule

eingestellt von Planspiel Börse am 6. Dezember 2018

459 Depots wurden in diesem Jahr beim Planspiel Börse eröffnet und Schüler, Auszubildende der Berliner Sparkasse und Lehrer probieren sich unter echten Bedingungen auf dem Parkett. Wie die Teams spielen, welche Taktiken sie anwenden und auf welche Aktien sie setzten, hat eine Klasse der Hans-Litten-Schule in Charlottenburg dem Planspiel Börse Blog verraten.

Sieben Teams sitzen an einem Vormittag im November im Klassenzimmer von Olaf Ritz, Fachbereichsleiter für Wirtschaft und betreuender Lehrer für das Planspiel Börse an der Hans-Litten-Schule. Hier gehört das Planspiel Börse übrigens zum Lehrplan und ist ein fester Bestandteil im Unterricht. „Zu Beginn des Spiels war die Idee, dass jedes Team sich für eine Branche entscheidet und in dieser ihren Schwerpunkt setzt – das ließ sich allerdings so nicht umsetzten.“ Jetzt kaufen die Gruppen ihre Aktien nach selbstgewählten Richtlinien. Die Informationsquellen, die alle nutzen: Nachrichten, Finanz-Apps oder soziale Netzwerke. Hieraus ziehen die Schüler Rückschlüsse daraus, wie sich die Aktien von Unternehmen entwickeln könnten, bei welchen es sich lohnt zu kaufen und welche vielleicht lieber weiterverkauft werden sollten, weil sie sich schlecht entwickeln könnten oder weil ein Verkauf ordentlich Gewinn in die Kasse spülen könnte.

Die Brokersekte

Zu viert stellen sich Nils, Kevin, Bennet und David dem Aktienmarkt. Ihre Taktik „breite Streuung“, wie David erklärt. Gesetzt haben sie bisher auf Amazon, Wacker Chemie AG, Linde plc. und K+S AG. „Leider haben sich unsere Aktien nicht so entwickelt wie geplant und wir haben sie nicht zum richtigen Zeitpunkt verkauft.“ Gut gefahren ist das Team hingegen mit Apple Aktien, die sie mit leichtem Gewinn verkaufen konnten.

All_done

Bereits zum wiederholten Male ist das Team All_done beim Planspiel Börse dabei. Im vergangenen Jahr gehörten sie sogar zu den Teams auf den Siegertreppchen und konnten sich über 200 Euro freuen. „In diesem Jahr setzte wir wieder auf Alphabet, Amazon und E.ON“, erklären Dominic, Hassan und Lennart. Die Strategie: das Weihnachtsgeschäft, welches bei den Unternehmen meist sehr stark ist. Ob das Vorhaben aufgeht, sieht das Team in wenigen Tagen, wenn das Planspiel Börse zu Ende geht.

ATM

Ebenfalls schon mehrfach beim Planspiel Börse dabei war auch das Team ATM. Die drei Teammitglieder Cenk, Murat und Filipp sind mit ihrer bisherigen Leistung nicht ganz zufrieden. „Es gab ein paar Kommunikationsschwierigkeiten und wir haben uns nicht wirklich über die Käufe unterhalten“. Jetzt soll es der Automobilsektor richten – die Überlegung ist BMW Aktien zu kaufen. Bisher hat das Team auf Fiat Crysler gesetzt und hiermit ein paar Gewinne erzielen können. Allerdings, so wie bei allen Teams, spürt auch dieses den schwachen Oktober – einer der schlechtesten Monate für den Aktienhandel seit langem.

Planlos AJJ

Auf die Energiebranche setzt das Dreierteam Alina, Jérôme und Jenny. „Wir haben Aktien von RWE, E.ON und EDF gekauft“, fasst Jérôme zusammen.  Damit sei das Team gut gestartet. Allerdings, wie es an der Börse so gehen kann, ist der Energiemarkt nach einem sehr starken September im Oktober in die Knie gegangen und beschert dem Team zum Zeitpunkt des Besuchs ein Minus von 2.000 Euro. „Außerdem haben wir Aktien vom Unternehmen Nordex gekauft, weil wir gelesen haben, dass die einen Milliarden-Auftrag an Land gezogen haben.“ Die Spekulation ging auf und die Aktien konnten mit deutlichem Gewinn verkauft werden. Weniger Glück hatte das Team allerdings mit seinen RWE-Aktien. „Durch die Lage im Hambacher Forst ist die Aktie leider gesunken“, so Jenny.

Die Rechtler

Ridvan, Joshua und Aditya haben sich für die Branche Handel und Online-Handel entschieden und ihre 50.000 Euro Startkapital in Amazon, Zalando und Coca-Cola investiert. Allerdings habe sich die Amazon-Aktie nicht so entwickelt wie erhofft. Mehr Glück hat das Team mit der Coca-Cola-Aktie und der von Fiat Crysler, die zur Zeit des Schulbesuchs im November sehr stark waren.

Aktienboss

Breit gestreut haben Mehmet, Rima und Michelle ihr Depot und setzten auf die Aktien von Hannover Rück SE, Vinci S.A., Kering, MTU Aero Engines AG und Amazon. „Leider haben wir verpasst die Hannover-Rück-Aktie zu verkaufen, als sie gut lief. Wir hoffen, dass sie bald wieder steigt“, stellen die beiden anwesenden Teammitglieder Rima und Michelle kritisch fest.

Mineral

Auf die Branche Maschinenbau haben sich Reyhan, Natalia und Monique spezialisiert, Gekauft haben sie Aktien von Thyssen Krupp, Andritz AG und Alfa Laval. „Wir schauen, was die Nachrichten über unsere Unternehmen berichten und gucken, was das für einen Einfluss auf die Aktien haben könnte.“ So wären zum Beispiel bei Andritz AG die Analysen, dass die Aktie wieder steigen könnte, da die Auftragslage sich weiter positiv entwickeln würde.

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