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So sparen die Berliner

So sparen die Berliner

26 Prozent der Berliner sparen nicht – das ist das Ergebnis unserer repräsentativen Umfrage. „Steigende Ausgaben und nach wie vor unterdurchschnittliche Berliner Einkommen sind eine Erklärung dafür, dass Mancher schlichtweg nichts zur Seite legen kann“, sagt Alexander Fest, Direktor für Private Kunden. Viele Berliner entschieden sich aber bewusst gegen das Sparen: 25 Prozent geben an, wegen der niedrigen Zinsen lieber das Leben zu genießen, statt Geld zur Seite zu legen.

„Dass sich das Sparen derzeit sowieso nicht lohnt, ist ein Irrtum“, sagt Fest. Der Gefahr einer Rentenlücke seien sich viele Berufstätige nicht bewusst. „Wer aber frühzeitig auf einen guten Mix aus Geldanlagen setzt und Wertpapiere einbaut, kann zum Ende des Arbeitslebens weiterhin mit angemessenen Renditen rechnen und eine böse Überraschung vermeiden.“

Insgesamt steigt die Offenheit der Berliner gegenüber dem Aktienmarkt. Inzwischen hält jeweils jeder Fünfte Unternehmensanteile und Aktienfonds. Damit ist die Nutzung dieser Geldanlagen innerhalb von fünf Jahren um gut 25 Prozent gestiegen. Überhaupt hat die Beliebtheit von Wertpapieren leicht zugenommen – allerdings auf einem niedrigen Niveau. Sechs Prozent der Berlinerinnen und Berliner halten derzeit Anteile an Immobilienfonds (2014: fünf Prozent). Auch in geschlossene Fonds oder Beteiligungen haben sechs Prozent investiert (2014: zwei Prozent). Der Anteil der Befragten, die auch rein spekulative Anlageformen wie Termingeschäfte nutzen, ist von einem Prozent im Jahr 2014 auf vier Prozent gestiegen.

Nach wie vor sind klassische Geldanlagen dagegen in Berlin besonders weit verbreitet. Jeder Dritte hat ein Tagesgeldkonto (33 Prozent) und ein Sparbuch (30 Prozent). Mit deren Wertentwicklung jedoch sind nur 48 Prozent beziehungsweise 51 Prozent der Nutzer zufrieden. Anders die Berliner, die am Aktienmarkt aktiv sind: 74 Prozent der Aktienanleger und 70 Prozent der Inhaber von Aktienfonds sind mit der Wertentwicklung ihrer Anlagen zufrieden.

Ob Sparbuch oder Wertpapiere: 32 Prozent der Berlinerinnen und Berliner legen pro Monat bis zu 100 Euro zurück. 17 Prozent sparen zwischen 101 und 200 Euro und 24 Prozent noch mehr. Insgesamt haben 73 Prozent der Befragten am Ende des Monats noch Geld übrig.

Mit ihren Rücklagen sichern sich die Berliner vor allem ab. 55 Prozent der Befragten legen etwas für ungeplante Anschaffungen und 47 Prozent etwas für Notfälle zur Seite. Zu den Top drei unter den Sparzielen zählt außerdem die Vorsorge für das Alter (41 Prozent). Während Rücklagen für bevorstehende Reisen an Bedeutung deutlich gewonnen haben (40 Prozent; 2014: 30 Prozent), sparen heute etwa genau so viele Berliner für ein Eigenheim wie vor fünf Jahren (16 Prozent; 2014: 15 Prozent).

Die Ergebnisse stammen aus einer Umfrage zum Anlageverhalten unter 1.000 Berlinerinnen und Berlinern, die das Umfrageinstitut info GmbH im Auftrag der Berliner Sparkasse durchgeführt hat.

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