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Study-Tipps: So kommst du erfolgreich durchs Online-Semester – Teil 2

eingestellt von Fabian Girschick am 21. November 2020

Study-Tipps: So kommst du erfolgreich durchs Online-Semester – Teil 2


Nachdem wir dir vergangene Woche bereits Teil 1 unseres Interviews mit Prof. Dr. Daniel Fürstenau und seiner studentischen Mitarbeiterin Kristina präsentiert haben, folgt heute auch schon Teil 2.

Dieses Mal mit Tipps rund um mehr Effizienz und dem besten Weg, um bei Fragen oder Problemen auf Lehrende zuzugehen.

Wie teilt man sich als Studierender seine Zeit am besten ein? Haben Sie hier bestimmte Methoden, die Sie empfehlen können?

Prof. Dr. Daniel Fürstenau: Ich würde empfehlen, in „Brocken“ zu denken. Also bestimmte Lerneinheiten oder Zwischenergebnisse, die erreicht werden sollen, auf Wochen- und letztendlich auf Tagesblöcke (-> Vormittag /Nachmittag/Abend) zu verteilen. Und für ein großes Examen rate ich, einen „100 Tage Lernplan“ zu entwickeln. Das bedeutet an jedem Tag bewusst Zeiten zum Lernen/Studieren einzuplanen und diesen Plan auch konsequent umzusetzen. Wichtig ist es zudem, die richtige Zeit und den richtigen Ort zum Lernen finden.

Kristina: Ich denke, es ist hilfreich, sich einen Stundenplan anzufertigen, damit man die verschiedenen Module und Inhalte gut unter einen Hut bekommt. Oder eine To-Do-Liste mit den zu bearbeiteten Aufgaben für die jeweilige Woche aufschreiben. So behält man den Überblick. An manchen Tagen ist man natürlich motivierter als an anderen, also sollte man sich auch nicht zu sehr unter Druck setzen. Es ist auch ok, einen Tag mal weniger zu schaffen. Ein Vorteil der digitalen Lehre ist, dass man seinen Zeitplan besser personalisieren kann. Wenn man beispielsweise ein Morgenmuffel ist und effektiver spät am Tag arbeitet, kann man sich die Online-Vorlesungen auch abends ansehen (vorausgesetzt sie sind nicht live). Mir wurde dieses Semester so eine 8-Uhr-Morgens-Vorlesung erspart 😊.

Viele Studierende, die bisher nach Vorlesungen oder in den Pausen zu ProfessorInnen gegangen sind, haben nun vielleicht Bammel, ihnen eine Mail mit Fragen/Anregungen zu schreiben, da sie sie nicht „nerven“ wollen. Wie könnte man uns Studierenden diese Angst nehmen?

Prof. Dr. Daniel Fürstenau: Ich glaube das erste Ziel sollte es sein, den Lehrenden erst mal zu informieren. Manche Entwicklungen sind ihm vielleicht verborgen geblieben und deshalb ist es auch „nicht schlimm“, erst mal Bescheid zu geben. Dann hilft es natürlich auch sich zu sagen, dass man „Biss haben“ muss, um seine Ziele zu erreichen und sich dafür einzusetzen, wenn man denkt, dass es richtig ist. Aber das ist ein feiner Grad, hier das richtige Gespür zu entwickeln und auch die andere Seite mitzudenken. Da können wir alle noch viel lernen, wie man virtuell am besten kommuniziert.

Kristina: Ich hatte nie das Gefühl, dass sich die Professor*innen von Fragen genervt fühlen. In der Regel hat man immer sehr schnell eine Antwort auf seine Mails bekommen. Ich denke die Dozenten freuen sich darüber, wenn man inhaltliche oder auch organisatorische Fragen hat. Das zeigt ja, dass man sich für das Modul engagiert und eine gute Note bekommen möchte. Ein Dozent hat für Fragen und Anregungen die Website mentimeter.com genutzt. Nach jeder Online-Vorlesung konnten wir Studierenden anonymes Feedback geben oder an Umfragen teilnehmen. Die Ergebnisse wurden dann direkt vom Dozenten besprochen. Solche digitalen Tools sind, meiner Meinung nach, eine wertvolle Ergänzung.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei Prof. Dr. Daniel Fürstenau und Kristina für ihre nützlichen Hinweise bedanken und wünschen dir ein schönes und erfolgreiches Semester!

Und was sind deine Tipps für einen besseren Lernerfolg? Schreib‘ sie uns gerne in die Kommentare!

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