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Wenn der Schein trügt

veröffentlicht am 4. November 2015

Wenn der Schein trügt

Der eine oder andere kennt sicherlich das beklemmende Gefühl nach einer Einzahlung, wenn auf dem Einzahlungsbeleg plötzlich dieser Satz erscheint: „Gebucht werden: 200 Euro. Darin enthaltenes nicht eindeutig als echt erkanntes Geld in Höhe von 50 Euro wird Ihrem Konto nur unter Vorbehalt gutgeschrieben.“ Und gleich schießen einem die Gedanken durch den Kopf: Ist mein Geld jetzt weg? Habe ich unwissentlich Falschgeld eingezahlt und eine Straftat begangen? Wird mein Konto jetzt gesperrt? Und bevor man genauer darüber nachdenken kann, steht man vor seinem Kundenberater und fuchtelt hektisch mit der Quittung rum.

Erstmal können wir beruhigen: Der obige Hinweis am Einzahlautomaten erscheint häufig, wenn die eingezahlten Scheine zerknittert oder verdreckt sind.

Doch woran erkennt man Falschgeld eigentlich? Folgende Tipps helfen sogar einem Laien, die sogenannte „Blüte“ ausfindig zu machen.
Tipp 1: Fühlen

Hier heißt es: Erstmal Hand anlegen.

Banknoten bestehen aus Baumwolle und fühlen sich fest und griffig an. Weniger wie Papier, mehr wie ein Stück Stoff. Reibt man also leicht an einem Geldschein, so fühlt man eine weiche Oberfläche, die an alte Fasern erinnert.

Ein weiteres Indiz, um die Echtheit des Scheines zu garantieren, ist ein deutlich spürbares Relief auf der Vorderseite der Banknote, auch genannt „Stichtiefdruck“. Hierbei ist auf dem Vermerk auf das Erscheinungsjahr zu achten. Auf den Banknoten der ersten Serie ist stets das Jahr 2002 aufgedruckt. Die neue Europa-Serie beginnt mit dem Erscheinungsjahr 2013 fortlaufend.
Tipp 2: Sehen

„Augen auf im Zahlungsverkehr“: So oder so ähnlich lautet das berühmte Sprichwort.

Hält man einen Geldschein der ersten Serie gegen das Licht, so bilden die unvollständige Vorder- und Rückseite die vollständige Wertzahl.

Außerdem erkennt man im Gegenlicht ein Wasserzeichen, dieses stellt bei der ersten Serie ein architektonisches Gebäude und bei der neuen Serie Europa, eine Königstochter aus der griechischen Mythologie und Namensgeberin unseres Kontinents, dar. Wird im Licht also eines dieser Zeichen im Geldschein sichtbar, so kann man schon eher von der Echtheit der Banknote ausgehen. Darüber hinaus wird die echte Banknote senkrecht in der Mitte des Scheines durch eine dunkle Linie getrennt. Diese erkennt man auch ohne den Geldschein dem Licht entgegen zu halten. Zusätzlich befindet sich auf der Rückseite an einigen Stellen eine so kleine Schrift, dass diese nur unter der Lupe erkennbar wird.
Tipp 3: Kippen

Wie heißt es so schön: „Es geht mal auf und mal ab.“

Wie bei einer Wackelkarte, verändert sich das Hologramm auf der vorderen Seite des Scheines durch wechselndes Auf- und Abbewegen des Geldscheins.
Alle Sicherheitsmerkmale der alten und neuen Euro-Scheine kannst du dir auf der interaktiven Infoseite der europäischen Zentralbank anschauen.

Team Sparfuchs

Unter Beachtung dieser Tipps lässt du dich nicht vom Geldschein trügen!

Mit besten Grüßen
euer Team Sparfuchs

Dilara Melissa Bünger und Edmond Zietek

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Kommentare


D schreibt am 11.04.2020 um 18:24 Uhr:

Hallo habe mal eine Frage
Ich habe bei der Sparkasse Geld eingezahlt und das Gerät hat mir gezeigt das es kein echtes Geld ist und ich wollte sagen da wo ich arbeite wird das Geld immer kontrolliert das kann nicht sein das das gefälschtes Geld ist können sich die Geräte manchmal vertuhen ??


Antwort von Christian Seifert am 14.04.2020 um 14:40 Uhr:

Hallo, stand auf Ihrem Einzahlbeleg, dass der Schein „nicht eindeutig erkannt“ wurde oder, dass er „fälschungsverdächtig“ ist?
Wenn der Geldschein nicht eindeutig als echt erkannt wird, beispielsweise weil er geknickt oder verdreckt ist, erfolgt eine sofortige Gutschrift unter Vorbehalt.
Anders verhält es sich bei Falschgeld bzw. fälschungsverdächtigem Geld. Hier sind wir gesetzlich verpflichtet, die fälschungsverdächtigen Banknoten unverzüglich der Bundesbank zu übergeben. Die Bundesbank prüft diese Banknoten und – sollten sie echt sein – veranlasst eine Gutschrift auf dem Konto des Kunden oder gibt die Banknote an das Landeskriminalamt zu weiteren Ermittlungen weiter. Sollte das der Fall sein, wird der Kunde darüber schriftlich informiert.
Ob es sich um nicht eindeutig als echt erkanntes Geld (= sofortige Gutschrift unter Vorbehalt) oder um fälschungsverdächtiges Geld handelt, erkennt man an dem entsprechenden Hinweis auf dem Einzahlbeleg.


Hanie schreibt am 17.03.2020 um 21:32 Uhr:

Heute habe ich eine Quittung bekommen, als ich einen Betrag eingezahlt , die Quittung sagt diese Ausdrücke darin enthaltenes nicht ein deutlich als echt erkanntes Geld in Höhe von 50€wird nur vorbehalt gebucht. sollten Sie innerhalb 8 wochen keine gegenteilige information erhalten, erlischt der vorbehalt.was soll ich machen ?


Antwort von Christian Seifert am 18.03.2020 um 07:11 Uhr:

Hallo Hanie, Sie müssen gar nichts machen. Das Geld wurde sofort Ihrem Konto gutgeschrieben, 50 Euro davon zunächst unter Vorbehalt. „Nicht eindeutig erkannt“ bedeutet meist, dass der Geldschein verdreckt oder geknickt war. Nur, wenn es sich im Nachhinein als Falschgeld erweisen sollte, wird das Geld nicht gutschrieben. Dann erhalten Sie eine Information darüber.


Peter Meidinger schreibt am 27.08.2019 um 10:03 Uhr:

Hallo Team Sparfuchs,
da ich immer größere Mengen Bargeld einzahle, ist mir die Problematik bekannt -Geld wird unter Vorbehalt gutgeschrieben-. Aber bei meiner letzten Einzahlung steht auf einmal: Falschgeld wird einbehalten und nicht gutgeschrieben. Es handelt sich um € 10.-.

Komisch, bei uns wird jeder Geldschein mit einem zugelassenen Gerät geprüft. Das Gerät erhielt immer ein Update (das letzte für die € 50.-, 100.- und 200er noch nicht.

Vertrauen auf den Automaten ist gut. Aber Kontrolle ist besser.

Vor vielen Jahren wurden schon einmal € 100.- eingezogen und nicht gutgeschrieben. Eine Prüfung durch die Polizei fand nicht statt. Eine Rückgabe oder eine Ansicht des Scheines war nicht möglich. Also haben wir uns damals das 1.Prüfgerät zugelegt.

Was bleibt einem also anderes übrig als auf den Automaten zu vertrauen?


Antwort von Christian Seifert am 28.08.2019 um 09:43 Uhr:

Hallo Herr Meidinger, wenn ein Geldschein als Falschgeld bzw. fälschungsverdächtiges Geld erkannt wird, sind wir gesetzlich verpflichtet, die fälschungsverdächtigen Banknoten unverzüglich der Bundesbank zu übergeben. Die Bundesbank prüft diese Banknoten und – sollten sie echt sein – veranlasst eine Gutschrift auf dem Konto des Kunden oder gibt die Banknote an das Landeskriminalamt zu weiteren Ermittlungen weiter. Sollte das der Fall sein, wird der Kunde darüber schriftlich informiert.
Sie können hierzu auch gerne Ihre Kundenberaterin bzw. Ihren Kundenberater kontaktieren.
Zu dem Vorfall vor ein paar Jahren können wir leider nichts genaues sagen, aber auch damals müsste die Prüfung über die Bundesbank erfolgt sein.


Ulrike Paulsen schreibt am 19.06.2019 um 08:37 Uhr:

Sorry, aber in einem Fall des Fälschungsverdachts, der ja allein schon bei nicht erkannten oder geknickten Scheinen ausgesprochen wird, zieht die Berliner Sparkasse das Geld einfach ein. Im Konto-Verlauf taucht das Geld gar nicht auf, auch nicht unter dem Vermerk Vorbehalt.

Es ist nicht sehr seriös, wenn ein integerer Kunde am Geldautomaten der Berliner Sparkasse Geld auf sein Konto einzahlt, ohne dass der komplette Einzug wegen angeblichem Fälschungsverdacht auf dem Konto dokumentiert wird. Das hinterlässt einen extrem schlechten Eindruck.


Antwort von Christian Seifert am 20.06.2019 um 11:46 Uhr:

Hallo Frau Paulsen, wenn der Geldschein nicht eindeutig als echt erkannt wird, beispielsweise weil er geknickt oder verdreckt ist, erfolgt eine sofortige Gutschrift unter Vorbehalt.
Anders verhält es sich bei Falschgeld bzw. fälschungsverdächtigem Geld. Hier sind wir gesetzlich verpflichtet, die fälschungsverdächtigen Banknoten unverzüglich der Bundesbank zu übergeben. Die Bundesbank prüft diese Banknoten und – sollten sie echt sein – veranlasst eine Gutschrift auf dem Konto des Kunden oder gibt die Banknote an das Landeskriminalamt zu weiteren Ermittlungen weiter. Sollte das der Fall sein, wird der Kunde darüber schriftlich informiert.
Ob es sich um nicht eindeutig als echt erkanntes Geld (= sofortige Gutschrift unter Vorbehalt) oder um fälschungsverdächtiges Geld handelt, erkennt man an dem entsprechenden Hinweis auf dem Einzahlbeleg.
Hinweis: Dieser Artikel ist bereits mehrere Jahre alt. Zum damaligen Zeitpunkt waren die Formulierungen auf dem Einzahlbeleg andere als heute, weswegen möglicherweise der Eindruck entstanden ist, wir würden geknickte Scheine nicht gutschreiben. Wir korrigieren die Formulierung in diesem Artikel umgehend.


Rob schreibt am 08.02.2019 um 01:38 Uhr:

Hi, ich hatte am Dienstag leider auch solch eine Meldung auf meiner Einzahlungsquittung. Kann man ungefähr sagen, in welchem Zeitraum der Schein überprüft wird?


Antwort von Tanya Zlateva am 12.02.2019 um 13:59 Uhr:

Hallo Rob, entschuldigen Sie bitte die späte Antwort. Ihre Frage ist uns leider durchgerutscht. Wenn Sie die Meldung bekommen haben, dass das Geld unter Vorbehalt gebucht wurde, wurde das Geld bereits Ihrem Konto zugeschrieben. Sollten Sie innerhalb von acht Wochen nichts mehr von uns hören, was in den meisten Fällen so ist, entfällt der Vorbehalt. Dass der Automat die Einzahlung unter Vorbehalt gebucht hat, bedeutet nur, dass der Schein nicht einwandfrei erkannt werden konnte. Das kann sowohl am Schein als auch am Automaten selbst liegen und sagt zunächst nichts über die Echtheit aus.


Andi schreibt am 28.12.2018 um 11:10 Uhr:

Ist zwar schon etwas älter dieser Beitrag, aber anscheinend passiert das immer noch.
Mir ist es gerade selber widerfahren. Meine Mutter war zu Weihnachten spendabel und hat am 21.12.2018 vom Schalter etwas Weihnachtsgeld für mich geholt !
Heute habe ich vorgenanntes Geld bei der gleichen Sparkasse auf mein Konto (via Automat) eingezahlt und dort kam dann die Meldung, dass 100 Euro als nicht echt erkannt wurden und unter Vorbehalt gebucht werden.

Jetzt meine Frage, wird denn das Geld, welches man am Schalter oder am Automaten bekommt nicht schon vor Auszahlung an den Kunden überprüft ?

Mein Geld kam direkt vom Schalter in einen Umschlag und aus diesem habe ich heute das Geld 1:1 entnommen und wieder in den Automaten eingeführt.

Und nun mal angenommen, das besagte 100 Euro schon als unecht von der Bank an den Kunden ausgegeben wurden....? Der Kunde hätte doch in diesem Fall im Nachhinein keine Möglichkeit, dies der Bank nachzuweisen !!?? Oder stellt sich jeder nach Geldempfang hin und prüft das Geld auf Echtheit ???? Denke eher nicht !


Antwort von Christian Seifert am 28.12.2018 um 15:52 Uhr:

Hallo Andi, die Scheine, die Sie bei einer Auszahlung erhalten, sind geprüft bzw. kommen von der Bundesbank. Dass der Automat die Einzahlung dennoch unter Vorbehalt gebucht hat, bedeutet nur, dass der Schein nicht einwandfrei erkannt werden konnte. Das kann sowohl am Schein als auch am Automaten selbst liegen und sagt zunächst nichts über die Echtheit aus. In den meisten Fällen wird die Einzahlung also ganz normal gebucht, insofern müssen Sie sich gerne Sorgen machen.


Bsysl schreibt am 05.11.2015 um 22:07 Uhr:

Ein sehr interessanter Beitrag! Wiedermal was dazu gelernt. Danke!


zufriedenerKunde schreibt am 05.11.2015 um 12:38 Uhr:

Toller Beitrag! Hat mir sehr geholfen und jetzt bin ich gut aufgeklärt in diesem Thema.:D


Huelya schreibt am 05.11.2015 um 11:43 Uhr:

Ein sehr informativer Beitrag. Vielen lieben Dank für Eure Mühe.

Ich persönlich prüfe die Echtheit meiner Scheine anhand des "Kippens". Das ist für mich die sicherste Methode.
Doch was sollten wir tun, wenn wir den Besitz eines gefälschten Scheins bemerken? Ist in solch einem Fall unsere Bank oder die Polizei unser erster Ansprechpartner?


Antwort von Melissa Bünger am 05.11.2015 um 13:04 Uhr:

Also zu der Frage: Wenn du weißt, dass er falsch ist die Polizei benachrichtigen und bei Verdacht die Bundesbank zur Prüfung über die Bank, die die Polizei benachrichtigt und das mit einem Formular an die Bundesbank zur Überprüfung schickt.

Antwort von Stefan Preis am 10.11.2015 um 13:22 Uhr:

Und ganz wichtig: NIEMALS eine als mutmaßlich falsch identifizierte Note wieder an den Kunden herausgeben, denn dann ist man plötzlich selbst eine/r von denen, der/die „Falschgeld in den Verkehr bringt“ !!!!
Ein Kunde, der einen bittet, sich mal einen Geldschein anzuschauen, muss sich also über das Risiko bewusst sein, daß wir ihm den Schein ggfls. nicht zurückgeben dürfen und seine Daten auch weitergeben müssen!



Ceq23 schreibt am 05.11.2015 um 09:36 Uhr:

Super hilfreiche Tipps! kurz und knapp verpackt.
So sollten Beiträge sein.


Mintteacookie schreibt am 04.11.2015 um 21:35 Uhr:

Danke für diese hilfreichen Tipps.Sehr guter Beitrag :)