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Wichtig: Was sich am 14. September beim Online-Banking ändert

veröffentlicht am 10. September 2019

Wichtig: Was sich am 14. September beim Online-Banking ändert

Ab dem 14. September 2019 setzen Sparkassen und andere Finanzinstitute die neue EU-Richtlinie PSD2 um. Dadurch ergeben sich Verbesserungen im Zahlungsverkehr und Online-Banking. Kunden müssen sich aber auch auf einige Veränderungen einstellen. Das Wichtigste für Sie im Überblick.

Folgende Vorteile bringt die PSD2-Richtlinie den Kunden:

  • Mehr Sicherheit
  • Mehr Transparenz
  • Mehr Verbraucherschutz


Darauf sollten Sie ab dem 14. September achten:

  • Online-Banking-Apps oder Online-Banking-Software müssen bis zum 14. September 2019 auf den neuesten Stand gebracht werden.
  • Zum Login ins Online-Banking geben Sie künftig alle 90 Tage eine Transaktionsnummer ein. Somit wird regelmäßig gewährleistet, dass nur Sie Zugang zu Ihrem Konto haben. Stellen Sie daher sicher, dass Sie auch unterwegs jederzeit Zugang zu Ihrem TAN-Verfahren haben. Die erstmalige Aufforderung zur Eingabe einer TAN erfolgt schrittweise bis 13. Dezember 2019.
  • Die TAN-Eingabe ist auch notwendig, wenn Sie Konto-Umsätze abfragen möchten, die älter als 90 Tage sind.
  • Wenn Sie als Kunde Anbieter von Zahlungsdiensten beauftragen, sind diese zukünftig berechtigt, Ihre Kontozugangsdaten abzufragen. Dazu zählen zum Beispiel PIN und TAN. Zahlungsdiensteanbieter dürfen Ihre Daten allerdings nicht speichern. Diese Dienste haben auch dafür zu sorgen, dass Ihre personalisierten Daten wie Anmeldename, PIN und TAN niemand anderem zugänglich sind.
  • Drittdienste, die Sie beauftragt haben, können bequem über das Online-Banking verwaltet werden: Sie können einsehen, wer von den Berechtigten wann Informationen abgerufen hat und können weitere Kontozugriffe von Drittdiensten widerrufen
  • Zahlungen, die Sie häufiger an gleiche Empfänger erteilen – wie Überweisungen an den Ehepartner – können Sie in einer neuen Liste „TAN-freie IBANs“ (Whitelist) aufnehmen. Online-Aufträge an diese Empfänger werden dann ganz bequem ohne TAN-Eingabe ausgeführt. Hier können Sie TAN-freie Überweisungen einrichten.
    TAN-frei sind alle Überweisungen von einem Girokonto auf ein anderes, eigenes Konto innerhalb der Berliner Sparkasse.


Zum Hintergrund: Was ist die PSD2-Richtlinie genau?

PSD2 ist eine EU-Richtlinie zur Regulierung von Zahlungsdiensten und Zahlungsdienstleistern in der gesamten Europäischen Union. Eines der Hauptziele dieser Richtlinie ist die Verbesserung der Sicherheit und des Verbraucherschutzes. Am 14. September tritt der Teil der Richtlinie in Kraft, in dem auch die Verpflichtung zur starken Kundenauthentifizierung festgeschrieben ist. Online- und Kartenzahlungen müssen darum durch zwei unabhängige Merkmale bestätigt werden.

Was sich bei Online-Zahlungen mit Kreditkarte ändert

Wenn Sie beim Online-Shoppen in der Regel mit Kreditkarte bezahlen, ergeben sich dadurch für Sie weitere Veränderungen. Damit Sie auch nach dem 14. September weiterhin mit Kreditkarte bezahlen können, müssen Sie sich für den S-ID-Check anmelden. Alle Infos dazu erhalten Sie hier.

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Kommentare


Ralf Ulrich schreibt am 21.11.2019 um 18:49 Uhr:

Ich kann das Tageslimit bei Überweisungen nicht mehr flexibel einstellen und muss ein PDF ausfüllen und mit der Post einsenden. Leider sind die Mitarbeiter nicht informiert. Hängt das mit PSD2 zusammen?


Antwort von Christian Seifert am 22.11.2019 um 09:31 Uhr:

Hallo Herr Ulrich, grundsätzlich können Sie Ihr Tageslimit selbst unter diesem Link und unter Angabe Ihres Geburtsdatum, der Kartennummer und dss Ablaufdatums Ihrer Sparkassen-Card ändern. In bestimmten Fällen ist das online nicht möglich und geht über entsprechende PDF-Formular. Solltte es dabei zu Problemen kommen, hilft unser Online-Banking-Team unter 030 869 869 57 oder im Chat unter http://www.berliner-sparkasse.de/chat gerne weiter.